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Frische Luft bei der Landpartie

Radtour durch Segeberg Frische Luft bei der Landpartie

Die LN-Sommerredaktion ist im Segebergischen unterwegs. 30 Kilometer lang geht es bei dieser mittelschweren Tour übers Land. Der Start ist in Garbek. Kleines Highlight: Zwischendurch geht es auch ins Dorf "Berlin"!

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Auf Wanderwegen unterwegs: Hier schiebt Hannes Lintschnig seinen Drahtesel.

Die riesige Eiche mitten in dem kleinen Dorf Garbek steht schon seit 1871 dort. Sie ist Start- und Zielpunkt der Radtour durch den Kreis Segeberg. Von Garbek aus radeln die LN-Volontäre auf Feld-, Rad- und Waldwegen durch die kleinen beschaulichen Ortschaften Seedorf, Sarau und Gnissau. An einigen Stellen lohnt es sich auf kleinen Trampelpfaden, die idyllische Landschaft zu Fuß zu genießen.

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Schon kurz hinter Garbek beginnt die Landpartie. Keine Autos, keine großen Straßen — nur Vögel, ein paar Pferde, grasende Kühe und der weite Blick über die Feldmark. In dieser schönen Umgebung macht ein Picknick mit mitgebrachten Äpfeln und Butterbroten richtig Spaß. Übrigens empfiehlt es sich auf dieser Tour an Proviant zu denken. Denn wer sich nicht beim Garbeker „Bergladen“ auf dem Mühlenberg ein bisschen Wegzehrung eingepackt hat, könnte Probleme bekommen. Auf dieser Route durch das platte Land gibt es nicht viele Möglichkeiten zum Einkehren.

Am Wegesrand: das Gut Kamp in dem gleichnamigen kleinen Dorf.

Am Wegesrand: das Gut Kamp in dem gleichnamigen kleinen Dorf.



Nachdem das Gespann ein kleines Waldstück hinter sich gelassen hat, taucht vor den Radlern eine lange, schöne Allee auf, die zum Hof Taterborn führt. Dann windet sich ein breiter Feldweg, der anschließend zu einer ruhigen Landstraße wird und die Radler in die kleine Siedlung Kamp leitet. Ein Blick auf das prächtige Anwesen auf dem Gut Kamp sollte man hier nicht verpassen.

Die Strecke von Taterborn nach Passopp hat alles, was eine Landpartie ausmacht: Beke Zill genießt die Radtour durch die Feldmark, den Wald und idyllische Dörfer.

Die Strecke von Taterborn nach Passopp hat alles, was eine Landpartie ausmacht: Beke Zill genießt die Radtour durch die Feldmark, den Wald und idyllische Dörfer.



Danach radelt das Duo durch die Ausläufer der Holsteinischen Schweiz. Auch die nächste Ortschaft Seedorf direkt am Seedorfer See gehört zu ihrem südlichen Randgebiet. Durch die beeindruckende Himmelsallee, in der die dichten Bäume ein wenig Schatten spenden, geht es geradewegs auf das Seedorfer Torhaus zu.

Der LN-Volontär radelt an der Rückseite des Seedorfer Torhauses vorbei.

Der LN-Volontär radelt an der Rückseite des Seedorfer Torhauses vorbei.



Das alte Gebäude mit seinen zwei Türmen im Ortskern gehörte zur Befestigungsanlage vom Gut Seedorf und wurde 1583 im Stil der niederländischen Spätrenaissance gebaut. Vier Schießscharten mit kleinen Kanonen erinnern noch an die damalige Zeit. Heute können Paare im dreigeschossigen Torhaus heiraten. Außerdem sind in den früheren Gefängniszellen und Folterkammern des Torhauses Museumsräume untergebracht, die auf die frühere Funktion des Torhauses als gut geschützte Burganlage hinweisen. Direkt daneben, im Gasthaus „Turmschänke“, gibt es die einzige Möglichkeit auf der Tour, einzukehren.

Ein paar Blicke auf den Seedorfer See können die Ausflügler noch erhaschen, bevor sie nach Berlin kommen. Wie bitte? Die Hauptstadt ist natürlich ganz weit weg. Das Dorf Berlin ist beschaulicher und auch älter als die Metropole. Von hier geht es auf Waldwegen weiter nach Bahrenkrug.

Nach wenigen Kilometern liegt das Naturschutzgebiet Heidmoor vor den LN-Radlern. Hier wird ein kleines Päuschen gemacht. Beim Innehalten mit Blick auf saftige Wiesen ändert das Duo seinen Plan und erkundet nach einer kurzen Stärkung das weitläufige, menschenleere Gebiet. Dafür verlassen die neugierigen Naturkundler die Radwege und biegen — die Räder schiebend — auf einen Wanderweg Richtung Kattendorf ab.

Der Spaziergang lohnt sich: Vorbei an zufriedenen Kühen und über kleine Holzbrücken wird man auf einer Anhöhe mit einem wunderschönen Blick über das grüne Moor belohnt. Achtung: Beim Bergabwandern kann es ziemlich rutschig werden.

Wieder fest im Sattel erreichen die Radler Heuerstubben und bald darauf Gnissau. Die St. Katharinenkirche von 1198 mitten im Ort bietet einen schönen Anblick. Nach dem kulturellen Abstecher geht es wie gewohnt auf Feldwegen weiter.

Kurz vor dem Ziel ein Besuch wert: das Gut Wensin am Wardersee.

Kurz vor dem Ziel ein Besuch wert: das Gut Wensin am Wardersee.



Nach einiger Zeit wird die idyllische Landpartie kurz unterbrochen. Bevor es bei Rotekate Richtung Wensin geht, muss das Gespann an der viel befahrenen Bundesstraße 432 entlang. Ruhig wird es erst wieder, wenn man dem Schild nach Wensin folgt. Die Feldmark hat die Radler wieder. Kurz vor dem Ziel hält das LN-Duo am Gut Wensin, das idyllisch direkt am Wardersee liegt und zu einer Pause einlädt.

Zurück an der alten Eiche in Garbek atmen die Radler noch einmal die frische Landluft ein: Das war eine echte Landpartie.

Beke Zill und Hannes Lintschnig

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