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Hier kann man ohne Board surfen

WLan am Strand Hier kann man ohne Board surfen

Viele Badeorte bieten freies WLan fürs Mobilgerät direkt am Strand an. Hier gibt es einen kleinen Überblick.

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Selina Krolak (18) aus Hamburg nutzt das freie WLan am Timmendorfer Strand: „Dann braucht man sein Datenvolumen nicht auszureizen.“

Noch mal eben schnell das Selfie vor dem Meerespanorama hochladen, die Wetteraussichten checken oder kurzfristig eine E-Mail aus dem Büro beantworten: WLan am Strand ist besonders von Vorteil, wenn man nicht schon das gesamte monatliche Datenvolumen des Mobilfunkanbieters am ersten Urlaubstag aufbrauchen möchte. Dass das kabellose Internet für die Gäste zunehmend zu einem Auswahlkriterium wird, welchen Strand man denn nun besucht, haben auch die Touristikmanager in den Seebädern entdeckt. „WLan ist nicht nur ,nice to have’, sondern ein ,Must have’“, sagt etwa Olaf Dose-Miekley, Tourismus- Chef in Grömitz. Und so gibt es entlang der Küste von Travemünde über Fehmarn bis nach Hohwacht verschiedene Möglichkeiten, am Strand zu surfen – ohne dabei im Wasser zu landen.

Maritime Seebrücke, Meerwasserhallenbad und die Promenade entlang: In Niendorf und Timmendorfer Strand ist am Wasser entlang inzwischen fast durchgängig das Netz von Freifunk Ostholstein erreichbar.

Das bedeutet: Die Besucher können sich kostenfrei einwählen und brauchen dazu nicht einmal Zugangsdaten. Möglich ist das, weil Freiwillige an Ort und Stelle über Router einen Teil ihres Datenvolumens spenden und als Freifunkknotenpunkt zur Verfügung stellen.„Wir versuchen, noch mehr Mitglieder für den Freifunk anzuwerben, damit die Kapazität und die Reichweite des Netzes noch größer wird“, sagt Swen Westpfahl, Leiter von Service und Information von der Timmendorfer Strand Niendorf Tourismus GmbH. Mehrere hundert Nutzer loggten sich so schon in der Vorsaison wöchentlich in das Netz ein. Wie bei allen öffentlichen WLan-Netzen jedoch warnt Westpfahl, keine sensiblen Daten wie etwa Bankverbindungen darüber zu verschicken.

Auch Dahme ist in Sachen freies Internet am Strand ganz vorn mit dabei. „Im gesamten Promenadenbereich bieten wir kostenfreies WLan an“, sagt Kerstin Schmidt vom Kurbetrieb. Dazu müsse man lediglich den Nutzungsbedingungen zustimmen und könne sich anschließend ohne Zugangsdaten einloggen. Ebenso läuft es in Großenbrode: Am MeerHuus am Südstrand 10 können Besucher frei surfen. „Auch viele Vermieter und Restaurants bieten den Service an“, sagt Heike Kröger vom Tourismus Service. „Das ist ja heutzutage schon Standard.“ Auch am Strand in Neustadt kann man frei surfen; in Scharbeutz im Kurparkhaus und am Seebrückenvorplatz. „Es fragen auch durchaus ältere Gäste nach WLan, weil sie den Kindern Bilder schicken wollen“, sagt Doris Wilmer-Huperz von der Tourismus-Agentur Lübecker Bucht. „Die Kolleginnen aus der Tourismusinfo helfen dann, das WLan auf dem Handy freizuschalten.“

Eine halbe Stunde freies kabelloses Internet gibt es in Grömitz – danach muss man sich einen Zugang kaufen – entweder für wenige Stunden oder die ganze Woche für zwölf Euro. „Der südliche Strandteil und der gesamte Yachthafen sind mit WLan ausgeleuchtet“, sagt Tourismus-Chef Olaf Dose- Miekley. „In der Grömitzer Welle gibt es ebenfalls kostenfreies WLan.“Auch würden manche Strandkorbanbieter ihren Gästen den Service anbieten. In Kellenhusen können Gäste mit der Ostseecard kostenlos an den meisten Strandabschnitten surfen, wenn sie sich vorher einen Zugang an der Touristinformation holen.

Ein solches System ist auch für die vier konzessionierten Strandabschnitte auf der Insel Fehmarn geplant.

In Travemünde und Heiligenhafen erfolgt der WLan-Ausbau zur kommenden Saison. Neben kostenpflichtigen Hotspots von Telekommunikationsanbietern, die in beiden Küstenorten angeboten werden, sind in Heiligenhafen in diesem Jahr schon einige Punkte kostenlos zum Testen freigeschaltet. „Geplant sind die Abschnitte an der Seebrücke und an der Hauptwache der DLRG“, sagt Jessica Wenzel vom Tourismus-Service Heiligenhafen. „Es muss noch eine Gesetzesänderung bei der Störerhaftung erfolgen, die für den Herbst dieses Jahres angekündigt ist“, sagt Uwe Kirchhoff, Kurdirektor von Travemünde.

Dann müssten nämlich die privaten Anbieter von WLan nicht mehr für das Surfverhalten der Gäste haften, was den Weg für mehr freies Internet nicht nur am Strand ebnen könnte.

Lena Modrow

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