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Gut Stockseehof: Die Besucher können kommen

Stocksee Gut Stockseehof: Die Besucher können kommen

Lichterglanz, Tannengrün und Punschduft: Jetzt ist sie da die Adventszeit, in der Weihnachtsmärkte mit ihrem quirlig stimmungsvollen Festtagskonzentrat die Besucher locken wollen. Ganz so wie auf dem Stockseehof, der zu den größten im Segebergischen gehört und morgen öffnet.

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Stimmungsvolles Ambiente in einem der Großzelte auf dem Stockseehof-Gelände.

Quelle: Fotos: Heike Hiltrop

Stocksee. Schon von Weitem fällt die von Tannenbäumen gesäumte Weihnachtsstadt, bestehend aus 35 weißen Zipfelzelten, auf dem Gelände des Stockseehofs ins Auge. Sprinter und Kombis stehen kreuz und quer mit weit geöffneten Ladeflächen herum, geben ihren Inhalt preis: Pappkartons, Folien, sperrige Gegenstände. Geschäftig sind Männer und Frauen dabei, alles auszupacken, ansprechend auf Regale und Holzkästen im Edel-Shabby-Look zu drapieren.

LN-Bild

Lichterglanz, Tannengrün und Punschduft: Jetzt ist sie da die Adventszeit, in der Weihnachtsmärkte mit ihrem quirlig stimmungsvollen Festtagskonzentrat die Besucher locken wollen. Ganz so wie auf dem Stockseehof, der zu den größten im Segebergischen gehört und morgen öffnet.

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Dicke Schichten Holzhackschnitzel sind auf den Wegen so verteilt, dass die Besucher – in den vergangenen Jahren waren es über 60 000 – trockenen Fußes über das Gelände schlendern können. „Sechs Lkw-Ladungen waren das“, sagt Betriebsleiter Klaus Albersmeier, wirft einen Blick in die Scheune und bespricht mit seiner Frau Veronika ein paar organisatorische Aufbau-Details.

Für den Weihnachtsmarkt sind 60 Helfer eingebunden. Doch schon seit vier Wochen haben Albersmeiers und ihr Team volles Programm. Die beiden Großzelte für Aussteller stehen, die fünf selbstgebauten Holzhütten sind positioniert, Kränze gebunden, die Scheune zur heimeligen Tenne aus- und umgeräumt. „Drei Kilometer Lichterketten haben wir verteilt,“ wirft der Betriebsleiter eine weitere Zahl in den Raum.

Die meisten der 130 Aussteller sind nicht zum ersten Mal dabei, so wie Manu Wüst aus Berlin oder die Amerikanerin Michelle Reichenberg, deren Lebens- und Arbeitsmittelpunkt längst Hamburg ist. Auch Gerd Hammerich, dessen Firmendomizil eigentlich Gut Panker ist, ist ein Stammaussteller. „Die stimmungsvolle Atmosphäre gefällt uns, da wird sich sehr viel Mühe gegeben“, sagt eine Frau im Vorbeigehen, den Arm voller Verpackungen. Von alledem ist morgen nichts mehr zu sehen. Die ersten Besucher, zum Teil von weit her in ganzen Ausflugsgruppen, werden erwartet, um eine dicke Kelle Adventsstimmung abzuholen und sich liebevoll verpacktem Kommerz hinzugeben.

Der Weihnachtsmarkt auf Gut Stockseehof ist von Sonnabend, 2. Dezember, an bis zum 17. Dezember täglich zwischen 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt montags bis freitags drei Euro, sonnabends und sonntags sechs Euro.

Adventsstimmung auch auf Gut Pronstorf und in Wahlstedt

Gut Pronstorf gehört zu den adventlichen Publikumsmagneten im Kreis Segeberg. Auch dieser skandinavisch angehauchte, stilvolle Markt inmitten historischer Gutsgebäude ist alljährlich Anziehungspunkt für Tausende Besucher aus dem ganzen Norden, sogar aus Dänemark und Südschweden. Die Pronstorfer Weihnacht ist bis zum 17. Dezember immer freitags, sonnabends und sonntags zwischen 11 und 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt freitags drei Euro, sonst fünf Euro (Kinder bis 16 Jahren frei).

In Wahlstedt laden Hobbybastler und -handwerker an diesem Wochenende,

2. und 3. Dezember, zu ihrem traditionellen Adventsbasar in die Poul-Due-Jensen-Schule ein. Beginn ist um 10 Uhr (bis 17 Uhr).

 Heike Hiltrop

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