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Mit Stollen und Wurst in die Adventszeit

Grevesmühlen Mit Stollen und Wurst in die Adventszeit

Bäcker und Fleischer haben für die LN-Weihnachtsaktion 2000 Euro eingenommen.

Grevesmühlen. Die Handwerker der Bäcker- und der Fleischerzunft waren beim Adventsmarkt an der St.-Nikolai-Kirche in Grevesmühlen die Hauptakteure. Als sie ihre Stollen auf einer langen Planke und ihre Wurstketten an einer Holzpyramide auf den Kirchplatz brachten, wurden sie sofort von den Besuchern des Adventsmarkts umringt, die etwas von dem Gebäck und der Wurst haben wollten. Seit 22 Jahren wird beim Adventsmarkt in Grevesmühlen so ein langer Stollen der Bäcker angeschnitten.

Einer der Stollenverkäufer war Bürgermeister Lars Prahler, der bis zum Schluss die Kunden wohlgelaunt bediente. Währenddessen lief zwischen den beiden Moderatoren des Adventsmarkts, Sven Schiffner und Ralf Grote, ein Wettbewerb. Schiffner hatte getippt, dass der Stollen schneller verkauft sein würde, als die Wurst. Er behielt recht. „Ich hab verloren und musste zehn Euro zahlen“, sagte Grote nach Abschluss des Verkaufs. Zwei Kunden am Wurststand, Grevesmühlens ehemaliger Bürgermeister Jürgen Ditz und der 22-jährige Tim Lienshöft, machten besonders großen Umsatz. Jeder kaufte 20 Würste und unterstützte damit die LN-Weihnachtsaktion.

Mit der Aktion der Bäcker und Fleischer wurden knapp 2000 Euro eingenommen. 1198,30 Euro brachte der Stollenverkauf. 714,50 Euro kamen beim Verkauf der Wurst zusammen. Kutscher Arthur Rieckhoff, der den Weihnachtsmann gefahren hatte, gab eine Spende von 25 Euro dazu, so dass 1937,80 Euro für die Weihnachtsaktion der LN eingenommen wurden. „Wir überreichen glatte 2000 Euro“, kündigte Lars Prahler an.

Doch es ging beim Adventsmarkt selbstverständlich nicht nur um die Wurst und den Stollen. In der St.-Nikolai-Kirche hatten Gruppen der evangelischen und der katholischen Kirchengemeinde sowie aus der Freikirche einen ökumenischen Basar aufgebaut. Kurz nach Öffnung der Kirchentür wurden die Stände mit handgemachten Weihnachtsgestecken, Plätzchen und leuchtender Dekoration dicht umlagert. „Die Erlöse aus diesem Basar gehen zu einem Teil an die Einrichtung ,Das Eck’ am Bahnhof, um dort weiterhin die Integrationsarbeit zu ermöglichen“, sagte Pastorin Maria Harder. „Außerdem geben wir der Wassersturmschule 500 Euro.“ In ihrer Eröffnungsrede hatte die Pastorin erklärt, was ihr das Wort Advent bedeutet. „Es kommt etwas auf mich zu, auf das ich mich freuen kann, und dass sich etwas zum Positiven verändert“, sagte sie.

Sehr beliebt bei den Besuchern des Adventsmarkts war auch die Tombola in der Kirche. Erst waren die Verkäufer der Lose umringt, dann drängten sich die Menschen an der Ausgabe der Preise. „Wir haben 186 Gewinne ausgegeben. Sie wurden von Firmen und Privatleuten gespendet“, sagte Brigitte Fiedler, als die Tombola beendet war.

Malte Behnk

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