Er überreichte dem Vorsitzenden Hans-Jürgen Schubert das Kunstwerk, das dem Grünen-Politiker Kraft für den gemeinsamen Kampf gegen die Deponie geben soll.
„Alles ist genießbar“, sagte Tetzlaff-Gahrmann, „bis auf sechs Figuren, die wahrscheinlich krank sind, und zwei Lastwagen. Bei einem steht Seveso drauf.“ Das Naschwerk war die Ouvertüre für das Hauptthema des Ausschusses – die aufsehenerregende Krebsstudie zur Deponie Ihlenberg. Prof. Wolfgang Hoffmann von der Universität Greifswald stellte in einem Schnelldurchlauf die 300 Seiten starke und 60 000 Euro teure Studie vor. Hoffmann schilderte, wie er mit seinen Mitarbeitern über zweieinhalb Jahre hinweg akribisch Daten gesammelt hat. Und am Ende zu zwei Ergebnissen kam: Für die Beschäftigten der Deponie besteht ein zu 80 Prozent höheres Erkrankungsrisiko als statistisch zu erwarten war. Hoffmann nannte das eine „bedeutungsvolle Erhöhung“, lehnte aber eine sofortige Schließung der Deponie ab. Zumal er keine Ahnung habe, warum dieses höhere Risiko besteht. Für die Bewohner der Umgebung konnten die Greifswalder Wissenschaftler keine Gefährdung erkennen. dor
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