LN-Bericht vom 16.11.2008 zur Wikipedia-Debatte: Heilmann legt Konflikt mit Wikipedia bei
„Wir sind ein Forum für alle Genossen, die den Landesverband über alle Kreisverbandsgrenzen inhaltlich professionell voranbringen wollen“, erklärt Heilmann – denn genau das sei bisher wegen persönlicher Querelen überhaupt nicht möglich gewesen.
Heilmann machte auf einer Pressekonferenz gestern in Kiel gleich ein ganzes Sündenregister auf: Im Landesverband herrsche Klüngel-Wirtschaft. Unqualifizierte Kandidaten würden aufgestellt, nur um anderen, persönlich missliebigen Personen den Zugang zu Ämtern zu verwehren. Die öffentliche Darstellung der Partei sei „sporadisch“ und „willkürlich“.
Ein besonders schlimmes Beispiel sei der Kreisverband Lübeck. Jörn Seib nennt ihn eine „totalitär agierende Sektierergruppe“. Seib: „Ein Teil der alten PDSler und ein Teil derer, die aus den K-Gruppen zu uns gestoßen sind, benutzen die Partei als Spielfeld für Kaderklüngel und Postenschacherei. Ihnen werden wir die rote Karte zeigen.“ So sei zum Beispiel die jüngste Wahl der Delegierten zum Landesparteitag „ein Witz“. Die erst vor einem halben Jahr gewählten Delegierten waren zuvor fast geschlossen zurückgetreten. Diese Aktion habe lediglich dazu gedient, Asja Huberty als Delegierte zu schassen, so Seib, „die Mitwirkung der Landessprecherin Antje Jansen an diesem Schwachsinn ist ein Skandal“. Lutz Heilmann: „Das ist im Kreisverband Lübeck so: Wer Kreischef Ragnar Lüttke widerspricht, wird gemobbt.“ Das habe er selbst erlebt. „Nachdem ich ihm verwehrt habe, Wahlkreismitarbeiter zu werden, und den Posten ausgeschrieben habe, war eine politische Arbeit für mich in dem Kreisverband nicht mehr möglich.“ Heilmann wechselte in den Kreisverband Neumünster.
Auf dem Landesparteitag dürfte der Grabenkrieg weitergehen. Heilmann: „Die Lübecker haben ihre Delegierten zwei Wochen vor dem Parteitag gewählt. Die Satzung schreibt mindestens vier Wochen vor. Also werden die neuen Delegierten auf dem Landesparteitag gar nicht stimmberechtigt sein.“ Und während Lüttke bereits erklärt, Heilmann werde nicht wieder als Bundestagskandidat nominiert, sagt der selbstbewusst: „Ich trete wieder an.“
Christoph Ellerich schrieb am 15.11.2008 20:57:
Wo kommen wir denn hin, wenn ein hauptamtlicher Mitarbeiter des MfS in der Lage ist, eine Seite "wie Wikipedia" sperren zu lassen? Herr Lafontaine sollte sich seine Genossen mal genauer anschauen. Mir schauderts, wenn ich bedenke, dass meine Steuergelder für solche MDBs benutzt werden.
lukafi schrieb am 15.11.2008 21:51:
Die Linke wählen heisst PDS/Stasi wählen Wählt die Linken und Ihr werdet es noch merken Nur die dümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber
Brodjaga schrieb am 16.11.2008 01:20:
Dies versteht Herr Heilmann unter Personenschutz, mit den BRD Gesetzen kennt er sich nun aus.
Dies versteht die "Linke" unter Meinungsfreiheit, wir sind nicht mehr auf dem Weg Richtung Demokratie, sondern schon lange auf dem Wege der Ochlokratie.
blauweissschwarz schrieb am 16.11.2008 03:36:
Ein Stachel im Fleisch der etablierten Parteien wollen die Linken sein. Bei allem Wohlwollen sind sie Heuchler,Demagogen und vor ein Haufen von Politchaoten mit einer erschreckenden Haltung zur Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit in der Politik. Wahrhafte Demokraten sehen so nicht aus. Und wählbar sind sie auch nicht.
prayadarocha schrieb am 16.11.2008 08:36:
war da nicht mal was...
wurden im 3. Reich nicht auch nach Gutdünken Zensuren erlassen, um dem Volk "nur Gutes" zukommen zu lassen?
Sven Haufmann schrieb am 16.11.2008 09:56:
Auch ich bin erst auf diesen Politiker aufmerksam geworden weil der Herr Heilmann die Seite Wikipedia.de sperren lies.
Ich nutze nun wikipedia.org als anlaufstelle. Denn ich lasse mir nicht mein Recht nach Wissen von einem Linken Politiker verbieten.
Norbert Nowak schrieb am 16.11.2008 09:58:
Das die LinkeDKP/SED von der Meinungsfreiheit Anderer nichts hält, ist schon seit Jahrzehnten bekannt. Der Traum von Heilmann Co ist eine Diktatur ala DDR mit einer Neubelebung der Stasi und ihrer total Bespitzelung.
Eben Faschismus von Links
Karin Walch schrieb am 16.11.2008 10:15:
Der Herr kann doch seine Vergangenheit nicht totschweigen. Aber an der Methode zu früher hat er nichts geändert. Was nicht ins Konzept passt, muß verschwinden.
Aber durch die Aktion macht er die Leute erst richtig neugierig. Ich hätte mir die Seite normal nie angeschaut.
So einer hat in der Regierung nichts zu suchen.
Marc schrieb am 16.11.2008 10:54:
Es ist einfach nicht zu fassen, dass eine Seite wie www.wikipedia.org gesperrt wird, weil sie den richtigen Lebenslauf eines Menschen schildert. Lutz Heilmann stellt seinen Lebenslauf selbst übrigens weiter auf der Parteiseite und der Seite des Bundestags falsch dar.
Blogyourown.wordpress.com schrieb am 16.11.2008 11:27:
Aha und wenn man die CDU/CSU wählt, dann wählt man die Altnazis. Schade, dass deren Kader schon lange hin sind, sonst hätten wir mit denen bestimmt auch super Skandale und Postenschiebereien. Vielleicht sollten wir gleich alle Parteien verbieten, es gibt in jeder Partei Küngel und Menschen, die solche Strukturen lediglich für ihren persönlichen Vorteil nützen Schröder, Clement, Fischer, Merz....
Dieter Soth schrieb am 16.11.2008 11:58:
Lutz Heilmann verdient ein herzliches DANKE. Immerhin unterstreicht er damit, welche Gestalten sich bei den LINKEN tummeln.
Wer immer noch glaubt, die "Altgedienten" hätten etwas gelernt, wird durch die Aktion gegen Wikipedia eines besseren belehrt.
Gratulation Herr Lafontaine, ich war in früheren Zeiten einmal Ihr Wähler, heute schäme ich mich dafür.
Wolfgang Schusser schrieb am 16.11.2008 12:23:
Die Linke in der Computersprache: Diese Leute sind wie Trojaner Sie nisten sich klammheimlich in unserem freiheitlich, demokratischen System ein, um es schließlich zu zerstören. Und Lutz Heilmann ist auch einer dieser Spezies, der im Bundestag absolut nichts verloren hat.
falkoo schrieb am 16.11.2008 12:39:
Wir brauchen keine Feinde mehr, wir haben Sie schon im inneren.
Demokratix schrieb am 16.11.2008 12:55:
seltsame "Demokratie", wenn Typen mit einer Vergangenheit wie Heilmann für uns für mich definitiv NICHT im Bundestag sitzen - warum hinterfragt da keiner VOR der Wahl dessen Vergangenheit ??
Es bleibt die Hoffnung, dass diese LINKE bei den kommenden Wahlen angestraft wird - uznd sich zumindest hier im Westen nicht weiter breitmacht.
Wir sind das Volk schrieb am 16.11.2008 14:02:
Wie kann man all das Unrecht in der Ex -DDR verdrängen und sich zum " Volksvertreter " mit Stasivergangenheit wählen lassen Herr Heilmann Pfui Teufel und ich rufe Ihnen zu WIR SIND DAS VOLK und werde Sie abwählen verspochen Bespitzeln-Prügeln-Einsperren-Erschießen-all das gabs in der DDR nicht oder doch ? 28 Jahre habe ich ertragen nie wieder
Hannes schrieb am 16.11.2008 14:05:
Die Richtlinie I/76 des MfS ist die Ursache allen Übels alle seit diesem Datum in die Landesparlamente und das Bundesparlament gewählten Abgeordneten sind jetzt und auch noch nachträglich auf Stasi-Kontakte zu überprüfen.
Denken Sie bitte alle noch an das damalige Misstrauensvotum gegen Willy Brandt im Bundestag, das ja aus den bekannten Gründen scheiterte. Gelernt ist eben gelernt.
anonymous schrieb am 16.11.2008 14:33:
Überhaupt ein Skandal einen ehemaligen Feind des Volkes in den Bundestag zu lassen. Komisch auch, dass er in Lübeck Referendar war/ist und dort ein Richter die Weiterleitung zu WP verbietet. Schließe mich meinen Vorrednern an: Sollten auch nur ein paar Wähler daraus lernen, ist die ganze Sache vielleicht sogar doch positiv.
Peter Dörner schrieb am 16.11.2008 14:35:
Ein Treppenwitz der Geschichte ,das die Leute die die Menschen in der DDR einsperrten und bespitzeltn sich wenige Jahre später als deren gewählten Vertreter in der Bundesrepublik Deutschland als Heilsbringer und Retter aller Armen und Unterdrückten aufspielen dürfen .
Dr. Kirsch schrieb am 16.11.2008 14:53:
Mit dem Erwirken einer einstweiligen Verfügung gegen ein freies und zutiefst demokratisches Informationsmedium disqualifiziert sich diese Partei vollends und auf unabsehbare Zeit.
Speiche schrieb am 16.11.2008 15:52:
Wer gegen die Rente mit 67, gegen Krieg in Irak/Afghanistan und gegen Harz IV ist, wer
die Besteuerung hoher Einkommen und Vermögen wie bei Kohl, für die Besteuerung des Aktienhandels, und die Entwicklung eines öffentl. geförderten Beschäftigungssektors befürwortet, sollte sofort in "die Linke" eintreten, um die beklagten Charaktere an die Wand zu drängen, oder alles so lassen, wie es ist.
Peter Trienitz schrieb am 16.11.2008 16:30:
Als nächstes werden alle Artikel über die ehemalige Stasi und Konsorten, bei Erwähnung in den Medien juristisch gesperrt? Wo leben wir denn?
Meyer schrieb am 16.11.2008 17:01:
Mich würde mal interssieren wie Herr Lafontaine in einer Polit-Sendung wie z.Bsp. Maischberger diesen schwulen Ex-Kommunisten und Ex-Stasiangestellten in der Öffentlichkeit erklären würde, daß Forum sollte man ihm gönnen ja sogar zur Pflicht machen.
Ronald Vogel schrieb am 16.11.2008 17:34:
Bei meiner Ablehnung zum Wehrdienst NVA wurde meine Stasi-Akte angelegt. Draufhin wurde mir gedroht solche Personen wie ich würden keine Ausbildung im Gesellschaftssystem der DDR finden. Gut zu wissen das d. vorbei ist aber Ironie das ebenjene Leute die damals gedroht haben es jetzt in den Bundestag der BRD geschafft haben. Meine Hochachtung was sich da für Heuchler in dieser Partei tummeln.
josie schrieb am 16.11.2008 18:18:
Ich finde diese Lügner und Heuchler unerträglich
Wir sind auf dem Weg zurück in die "Diktatur des Proletariats" und das nicht erst seit jetzt... hoffentlich werden die Wähler der Linken endlich mal wach
Mein Dank an Lutz Heilmann, denn durch diese Aktion hat er vielen Wählern endlich die Augen geöffnet
Heinrich S. schrieb am 16.11.2008 20:57:
Zugegeben, einstweilige Verfügungen sind halt rechtsstaatlich. Dass aber gerade Heilmann sich daruf beruft, ist schon bemerkenswert. Ich, als bisheriger Wähler der Linken werde meine Haltung gegenüber dieser Partei mehr als nur überdenke, auch wenn ich der in diesen Kommentaren geäußerten Polemik nicht zustimmen kann. Aber einen Heilmann braucht nun wirklich keiner.
A. Rochow schrieb am 16.11.2008 21:38:
Wer ist schon Heilmann? Ein wichtigtuerischer Antidemokrat, der gern wieder festlegen würde, was man lesen darf und was nicht. Wie die SED-PDS-Linke will er die DDR mit neuen Mitteln und kann sich dabei auf das Vergessen verlassen. - Ein komischer Rechtsstaat, der solche Figuren gewähren lässt...
sklettie schrieb am 16.11.2008 21:58:
Prima durch die Sperrung macht er Alle die richtig im Kopf ticken auf sich aufmerksam .
Die Wachsamkeit der Demokratie ist gewährleistet .
Danke Wikipedia ,Danke allen Demokraten
Rudolf G. Höhne schrieb am 16.11.2008 22:36:
Wikipedia under attack ? wo kommen wir denn da hin? Wann erscheint endlich das Buch "Von der Bananenrepublik zum kollektiven Irrenhaus" ? Nur weiter so
Bernd Ullrich schrieb am 16.11.2008 23:17:
Herr Heilmann Oder besser Heil Mann ?? Ich bestreite Ihnen nicht
das Recht in unserer Demokratie zu leben und Ihren Lebensunterhalt
zu bestreiten. Für die Vertretung jedweder Gruppe in unserer
pluralistischen Gesellschaft haben Sie sich allerdings disqualifiziert.
Ziehen Sie bitte daraus die Konsequenzen. Ein Stasi-Opfer
Angela Bernsdorff schrieb am 17.11.2008 11:50:
Leider bestätigt ein Herr Heilmann die 4 Abweichler der hessischen SPD, die eine Ablösung des Herrn R. Koch verhinderten. Etwas Reflexion bei den ehemaligen Stasi-Leuten würde die Linke wählbar machen. So aber nicht Und was Wikipedia angeht: da hat sich der Herr Heilmann wohl am meisten selbst geschadet Ich kannte die Machenschaften der Linken im hohen Norden noch nicht - jetzt schon Leider
Spanier schrieb am 17.11.2008 13:58:
Das darf doch nicht wahr sein,ein linker Stasi - Spizel sorgt dafuer das Wiki gespert wird - was ist eigendlich los mit Euch in Deutschland,schmeisst den Typen raus aus der Politik,der hat doch nun wirklich wohl keine Glaubwuerdigkeit,jahrelang Mitbuerger bespitzeln und jetzt den ehrenwerten Politiker mimen,der hat auch noch die Frechheit von Ehrabschneidung zu reden,das wird ja immer schlimmer
Eberhart Lippmann schrieb am 17.11.2008 14:18:
Tarnumhang gelüftet Ein weiteres Parteimitglied immerhin MdB der Nachfolgepartei SED/PDS/Die Linke hat sein wahres Gesicht gezeigt
Wollte der Bundespräsidentenkanditat der Linken nicht auch die vielen Meinungen auf ein gesundes Maß reduzieren?
Leider müssen wir immer wieder durch solche "Handlungen" daran erinnert werden.
Francis Bueckel schrieb am 17.11.2008 17:36:
Und so jemand vertritt das Volk? Armes Deutschland. Aber wählt noch mehr Linke. Irgendwann gelingt ihnen nicht nur die Sperrung von Wikipedia, sondern des ganzen Internets. Anstrengungen, die Presse zu reglementieren ist ja auch bei Herrn Lafontaine nichts neues. In dieser Partei scheinen sich immer mehr "Gleichgesinnte" zu finden.
Hannes schrieb am 18.11.2008 08:52:
Warum eigentlich diese Aufregung. Das würde doch gar nicht geschehen, wenn alle Bürger der BRD zur Wahl gehen würden. Wer nicht zur Wahl geht, hebt den Prozentsatz der Linken, denn diese gehen alle zur Wahl
Die Politikverdrossenheit ist die Ursache des jetzigen Übels.
Franz Wirtz schrieb am 18.11.2008 11:47:
Sehr interessant, wer da die Interessen des Volkes vertritt. Noch interessanter wird allerdings sein, wie seine Partei "Die Linke" dazu und zu der einstweiligen Verfügung hinsichtlich "Wikipedia" Stellung bezieht. Ich freumich drauf
MfG
Franz Wirtz
ein junger Linker schrieb am 12.01.2009 00:04:
Ich empfehle, folgende Texte zu lesen:
http://www.mark.linkeblogs.de/2008/11/15/wie-peinlich-lutz-heilmann-mdb-im-kreuzzug-gegen-wikipedia/
http://www.petra-pau.de/16bundestag/dok/081120anlinke-selbst-tore.htm
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