ln-online/lokales vom 05.02.2009 09:00
Ostsee-Zeitung wird LN-Tochter, Springer verkauft Anteile an Regionalzeitungen
Seitdem der Geschäftsführer der Lübecker Nachrichten (LN), Thomas Ehlers, Anfang 2007 auch zum Geschäftsführer der OZ berufen wurde, haben die beiden gut aufgestellten Verlage in Lübeck und Rostock eine gemeinsame Geschäftsleitung. Beide Häuser arbeiten seitdem unter dem Motto „Zwei Verlage – eine Zukunft“ eng zusammen, um bei den erheblichen Veränderungen in der Medienlandschaft effizienter agieren zu können. Geschäftsführer Ehlers: „Durch den Kauf der OZ-Anteile wird für diese Zusammenarbeit eine klare, durchgängige Struktur geschaffen.
Gleichzeitig hat die Axel Springer AG ihre Beteiligungen an den Lübecker Nachrichten (49 Prozent), den Kieler Nachrichten (24,5 Prozent), der Leipziger Volkszeitung (50 Prozent) sowie ihren Anteil an der norddeutschen Verlagsholding Hanseatische Verlags-Beteiligung (23 Prozent) an die Verlagsgruppe Madsack verkauft. Das Gesamtvolumen der Transaktionen, die noch der Zustimmung der Kartellbehörden bedürfen, beträgt 310 Millionen Euro.
Dr. Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer AG: „Über viele Jahre haben wir sehr erfolgreich mit unseren Regionalzeitungspartnern zusammengearbeitet. Für die vertrauensvolle Zusammenarbeit möchte ich mich bei allen Mitarbeitern, den Mitgesellschaftern und Geschäftsführern ausdrücklich bedanken.“
Herbert Flecken, Vorsitzender der Geschäftsführung der Verlagsgruppe Madsack: „Wir freuen uns über den Kauf der Regionalzeitungsbeteiligungen. Damit stärken wir unser Kerngeschäft im Tageszeitungs- und Anzeigenblattsektor und auch die Position des Medienhauses Madsack im Norden.“ red
In den letzten 7 Tagen schon 9 mal gelesen - zuletzt am 29.07.2010 um 11:30.
m.bjg schrieb am 05.02.2009 18:11:
Wir wünschen den LN, daß sie vom BILD-Image wegkommt und wieder eine anspruchsvolle Regionalzeitung mit Niveau wird
imExiHL schrieb am 06.02.2009 08:36:
Ich kann mich dem Vorgängerkommentar nur anschließen. Im Vergleich zu den LN haben KN und die angeschlossene Segeberger Zeitung eine deutlich seriösere Erscheinung. Ob es am geringeren Springer-Anteil liegt bzw. lag? Ich wünsche den LN jedenfalls alles Gute
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