Gericht stoppt fast fertigen Brückenbau in Rothenhusen, LN vom 14. März
Morgen wollen die Richter entscheiden, ob das Urteil zugunsten des BUND Bestand hat oder ob doch noch einige Tage weitergearbeitet werden kann. Ob damit die Blockade der Brücke für das kommende halbe Jahr tatsächlich zu verhindern wäre, ist jedoch unklar: „Das wird knapp, ausgeschlossen ist es aber nicht“, sagt der Sprecher der Kreisverwaltung, Karsten Steffen. Zeit bliebe nach dem bisherigen, verlängerten Bauplan nur bis zum 27. März.
Bis zur Entscheidung am Mittwoch wird es an der Wakenitz unterdessen auf jeden Fall ruhig bleiben, weil der nach dem Urteil verhängte Baustopp zumindest vorläufig weiter gilt. Auf der Ostseite der Wakenitz ruhen die Bauarbeiten bereits seit dem 4. März. Auch dort läuft ein Verfahren vor dem Verwaltungsgericht. Entschieden wurde noch nicht, aber die Justiz bat darum, bis zu einer Entscheidung die Arbeiten einzustellen.
Die Landrätin des Kreises Nordwestmecklenburg, Birgit Hesse, bedauert die Situation und appelliert an den BUND, kompromissbereit zu sein. „Ansonsten erleidet der BUND einen großen Imageverlust. Es ist für niemanden nachvollziehbar, dass einer fast fertigen Brücke eine Zwangspause von fünf Monaten verordnet wird.“ mst
Klaus Sauer schrieb am 17.03.2009 16:03:
Keine Angst Frau Heese, der BUND hat nix mehr
zu verlieren.Naturschutz, Umweltschutz und
dergleichen interessiert den BUND doch nicht
mehr. Jetzt ist man etabliert, unentbehlich
für Bauherren, und will ans große Geld. Auf
Gutdeutsch ökologischen Ablasshandel
Harald S. schrieb am 17.03.2009 21:06:
Die Pendler, Anlieger und Landwirte werden zu großen Umwegen gezwungen, was zur Folge hat, das mehr Co2 ausgestoßen wird, Ratzeburg unter der erhöhten Verkehrsbelastung und des Lärms leidet. Im Gegenzug werden Wildtiere vor Blankensee über die bestimmt recht teuere Wildwechselbrücke direkt vor die Bahngleise geführt.
BUND Naturschutz und Umweltschutz?
Liebe LN, schaut Euch das doch mal an
Holger Czelk schrieb am 17.03.2009 21:23:
Mit Umweltschutz hat das Verhalten des BUND nichts mehr zu tun. Ich fürchte, es ist wahr - hier geht es nur noch um Profit unter dem Deckmantel des Naturschutzes. Man könnte es bösartig "Ökokapitalismus" nennen. Als ehemaliger Mitarbeiter eines Umweltamtes kann ich nur sagen: "Vielen Dank BUND". Jetzt fahren also zahlreiche Menschen aus West und Ost unnötige Umwege von bis zu 20 Km.
Busche schrieb am 17.03.2009 23:18:
Die Probleme kennen wir auch. Ich bin dafür dass wir ein Verein gründen der sich ausschließlich darum kümmert, die in meinen Augen unehrenhaften Mehtoden des BUND-MV aufdeckt und diese strafrechtlich verfolgt. Es kann ja wohl nicht sein, dass jeder Grashalm auf der Wiese, wo die Kinder spielen, unter Naturschutz steht und dann durch eine Zahlung als Wiedergutmachung aufgehoben wird.
Piero Basteri schrieb am 18.03.2009 09:16:
Wakenitzbrücke Rothenhusen - eine Posse Die Fertigstellung der Brücke wäre in knapp 2 Wochen erfolgt. Da wiehert der Amtssschimmel - hoffentlich werden dadurch die brütenden Vögel nicht gestört... Als steuerzahlender Betreiber des Fährhauses Rothenhusen verhehle ich nicht mein eigenes Interesse an einer baldigen Aufhebung der teilweisen Blockade meines Lokals.
Oliver Radtke schrieb am 18.03.2009 16:17:
Vielen Dank BUND,daß Sie ein Entennest
gerettet habenIch muß dadurch allerdings
jeden Tag den zeitaufwendigen Weg durch RZ
nehmen.Aber ab heute werde ich in der Stadt
auch für keine Ente mehr bremsen,denn für
Kleintiere darf man das nicht.Sonst bin ich
noch an einem Unfall schuldGesetz ist eben
Gesetz
M. B. schrieb am 18.03.2009 20:17:
Es ist ein Unding, dass dieser BUND ein so wichtiges Verkehrsprojekt kurz vor der Fertigstellung stoppen kann. Mit gesundem Menschenverstand hat das nichts mehr zu tun. Einfach lächerlich die Argumente des BUND. Denen geht es nur ums Geld und nicht um Umweltschutz.
Gerghard Domabyl schrieb am 20.03.2009 16:43:
Nachdem ich hier nun noch weitere Meinungen in meinem Sinne lesen konnte, kann ich nur feststellen:
Die Leute beim BUND sind hochgratig gestört
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