Erst am vergangenen Sonnabend riss der Ehemann der Vermieterin mit einem Seil und per Jeep eine Kellertür aus den Angeln. Außerdem betätigte er sich als Sprayer und betitelte die Mieter als „Mietnomaden“.
Während Manfred Mißfeldt, Ehemann der Vermieterin Erika Mißfeldt und Verwalter des Grundstücks, gestern früh mit einem Bagger am rückwärtigen Bereich des Hauses die Treppe und einen Unterstand zerstörte, forderten der irakische Betreiber und seine Lebensgefährtin Veronika K. polizeilichen Schutz an. Außerdem schalteten sie erneut ihre Anwälte ein. „Wir werden nicht akzeptieren, dass Herr Mißfeldt weiter so handelt. Das, was der macht, ist existenzgefährdend“, erklärte Veronika K. gegenüber den LN. Sie und ihr Lebensgefährte werden nicht zu Mitteln der Selbstjustiz greifen, sondern den gerichtlichen Weg gehen. Im übrigen habe Manfred Mißfeldt keinerlei Handhabe, gegen sie vorzugehen. „Er ist nur der Mann der Vermieterin“, erklärt Veronika K. Der Betrieb im Swinger Club bleibe von alledem unberührt. Er gehe wie gewohnt weiter.
Die Ahrensböker Polizei wurde gestern gegen 9 Uhr von einem anonymen Anrufer darüber informiert, dass sich ein Baggerfahrer auf dem Grundstück an dem Haus zu schaffen macht, berichtete Oberkommissar Thomas Bargholz von der Ahrensböker Polizeistation. Als die Beamten eintrafen, hätten sie lediglich noch die Reifenspuren auf dem Hof, nicht aber mehr das Räumfahrzeug gesehen. „Wir passen jetzt auf das Gebäude ein bisschen mehr als sonst auf. Mittlerweile häufen sich ja die Straftaten auf diesem Grundstück“, so Bargholz. Und auch die Nachtstreife der Polizei werde im Rahmen ihres Sicherheitsdienstes verstärkt ein Auge auf das Anwesen haben.
Trotz vielfacher Bemühungen der LN waren gestern weder Manfred noch Erika Mißfeldt für eine Stellungnahme erreichbar.
phoenix schrieb am 31.01.2010 16:25:
Gibt es in Ahrensbök auch andere, sinnvollere "events" und Freizeitbeschäftigungen?? Das ist ja schon Rufmord eines aufstrebenden Ortes.
-jha- schrieb am 31.01.2010 18:34:
Das klingt wie live aus Stenkelfeld....
otto schrieb am 01.02.2010 01:58:
den Bagger hätte er lieber zum Schneeräumen nehmen sollen.............
C.R. schrieb am 01.02.2010 09:23:
Ich glaube dieser Swingerclub ist der bekannteste in ganz S.-H.
bla bla blub schrieb am 01.02.2010 12:04:
Wieso ist die Presse Fotograf eigentlich eher am "Tatort" als die Polizei ???
Jörg Liedtke schrieb am 01.02.2010 13:58:
Was hat Herr Mißfeldt bloß dagegen, dass in dem Haus musiziert wird?? Swing ist doch eine sehr angenehme Musikrichtung zwinker
Ahrenbökerin schrieb am 01.02.2010 14:11:
Eine Never-ending-Story Ein Bürgermeister, der plötzlich nichts von einem in seiner Gemeinde eingetragenen Verein zu wissen behauptet. Ein Mann einer Vermieterin, der Selbstjustiz übt, wo soll das alles noch hinführen? Nicht umsonst gibt es Gesetze in diesem Staat an die sich alle zu halten haben Man sollte den Focus lieber auf die wichtigen Dinge im Leben richten-Hati z.B.dort benötig man Hilfe
phoenix schrieb am 01.02.2010 14:45:
Auch schon im NDR - Fernsehen. Nun wird Ahrensbök Großstadt. Alle schon vorbereitet? @ J. Liedtke. Sie sind absolut ausbaufähig. Herzliche Grüße. Helau.
Frederic schrieb am 01.02.2010 23:58:
Punkt 1: Mietstreitigkeiten trägt man juristisch aus. Was dieser Mann - wohl mit Hilfe der Presse - dort tut, ist m.E. kriminell.
Punkt 2: Wenn bereits die Swingerclub-Portale wie z.B. swingerglueck.de darüber berichten, kann sich der Betreiber schon bald über riesigen Mehrumsatz durch kostenlose Werbung freuen.
Felix schrieb am 02.02.2010 20:37:
Ich wohne in Ahrensbök und finde den Vorfall eher amüsant als schlimm xD. Hier passiert sowieso viel zu selten etwas
wotan schrieb am 03.02.2010 12:21:
Ich finde es auch einfach nur amüsant,was der Vermieter da treibt. Hat er nichts anderes zu tun als eine Straftat nach der anderen zu begehen?Lach mich wech...
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