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„Miriam“ legte den Norden lahm
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"Die Wetter- und Verkehrslage in Schleswig-Holstein lässt den Unterricht wieder zu". sagte ein Sprecher des Kieler Bildungsministeriums. Allerdings: Eltern, die befürchten, dass ihre Kinder auf dem Schulweg gefährdet sind, können natürlich ihre Kinder zu Hause behalten. Dies gilt auch, wenn der Schülerverkehr eingeschränkt ist oder nicht stattfinden kann.
Anders sieht es in Kiel aus: In der Landeshauptstadt fällt an allen Schulen aufgrund der Belastung der Schuldächer durch Schnee und Eis der Unterricht aus.
Dennoch: Schnee und Eis sorgen für massive Behinderungen im Norden. In Lübeck Stadt und Land rollen jetzt zumindest wieder die Busse. Dennoch ist weiter mit Verspätungen und Ausfällen, vor allem in ländlichen Regionen, zu rechnen.
Die widrigen Wetterbedingungen sorgen jetzt bei der Lübecker Müllabfuhr für riesige Probleme: Die Müllabfuhr werde speziell in den Nebenstraßen immer unkalkulierbarer. "Seit Wochen behindern abwechselnd Glätte oder große Schneemengen die Entsorgung der Abfallbehälter", sagt Cornelia Tews. Dadurch seien die ganz normalen Tagestouren kaum noch zu erledigen. Die Gefahr von Knochenbrüchen und Bänderrissen steigt mit zunehmender Belastung der Mitarbeiter rapide an. Um die Mitarbeiter der Müllabfuhr nicht noch weiter zu belasten, wird ab morgen vorübergehend die Entleerung der Biotonnen ausgesetzt.
Die im Haushalt anfallenden Bioabfälle können solange in die normale Mülltonne geworfen werden, so die Entsorgungsbetriebe. Wenn das Volumen der Mülltonne nicht ausreicht, bestehe laut Tews die Möglichkeit, stabile handelsübliche Säcke zur Restmülltonne zu stellen. "Durch diesen Schritt kann die Rest- und Sperrmüllabfuhr weitestgehend sicher gestellt werden", so Tews.
Die Polizei im Norden zählt weiter viele Glätte-Unfälle. Glimpflich endete heute Morgen die Rutschpartie eines Gefahrguttransporters auf der Autobahn 1 in Höhe Hamberge. Laut Autobahnpolizei war der aus Polen stammende Fahrer gegen 8.30 Uhr mit seinem Gefährt auf der Mittelspur unterwegs. Offenbar wollte er einen auf dem rechten Streifen fahrenden Sprinter überholen. "Der Fahrer des Gefahrgutlasters verlor die Kontrolle über den Sattelschlepper, nachdem der Auflieger auf vereister Fahrbahn ausgebrochen war. Er rammte den Sprinter und einen auf dem Seitenstreifen liegengebliebenen Kleinwagen, kam schließlich auf dem Grünstreifen zum Stehen", so Reimund Hagen von der Polizei. Verletzt wurde niemand. Zum Glück trat auch kein Gefahrgut aus. Der Sachschaden beläuft sich auf 25 000 Euro. Die Bergung dauerte bis zum Mittag an.
Für massive Probleme auf den Straßen sorgen Eis- und Schneeplatten, die von Lkw herabstürzen. Die Polizei stoppte gestern etliche Brummifahrer, verhängte Bußgelder. Am Morgen hatten Eisbrocken die Windschutzscheibe eines Autos auf der A 1 durchschlagen und den Fahrer verletzt.
In Lübeck sind seit dem Morgen alle verfügbaren Mitarbeiter und Fahrzeuge der Stadtreinigung unterwegs und kämpfen mit den winterlichen Wetterkapriolen. "Der frisch gefallene nasse Schnee verwandelte sich direkt auf dem Boden zu Eis. Zusätzliche Mitarbeiter aus anderen städtischen Bereichen unterstützen punktuell den Winterdienst", sagt Cornelia Tews von der Stadtreinigung. Daher sei es für die Mitarbeiter der Räum- und Streufahrzeuge nicht möglich gewesen, flächendeckend innerhalb kurzer Zeit die Straßen zu räumen. Tews: "Diese Wetterlage war auch für die Mitarbeiter des Winterdienstes eine starke Belastung."
Nach wie vor sei die große Schneemenge ein Problem: Mitarbeiter der Stadtreinigung hätten in der Fußgängerzone begonnen den Schnee abzufahren. Das Räumen der Nebenstraßen werde heute intensiviert, so Tews. Sie bittet um Verständnis, wenn durch den Einsatz der Fahrzeuge Schneewälle am Fahrbahnrand aufgehäuft werden. Vorgesehen sei überdies, in den Nachtstunden die Busbuchten verstärkt zu beräumen. Es könnte dadurch in den Nachtstunden zu Lärmbelästigungen kommen, so die 49-Jährige.
Timm schrieb am 03.02.2010 07:46:
Bin heut nach Bad Oldesloe zur Arbeit und das war echt halb so schlimm. Mit angepaßter Geschwindigkeit und wintergerechtem Verhalten sowie genugn eingeplantze Zeit gehts voran.
Und in Lübeck sind heut früh jede Menge Räum-Kfzs und Leute von der Stadtreinigung unterwegs.
Sehr gut
eisblume schrieb am 03.02.2010 07:46:
Schön, dass heute morgen die Busse in HL wieder fahren, und das pünktlich. Also vielen Dank an die fleißigen Mitarbeitern der Stadtreinigung und den Busfahrern.
Aber wie kann das angehen, dass aus Richtung Segeberg die Straßen geräumt und eisfrei sind, aber ab Ortseingangsschild HL plötzlich Eis und Schnee auf der Straße ist?
Rena schrieb am 03.02.2010 08:37:
Seit Weihnachten ist der Winterdienst nicht in der Lage die Stadt
für Fußgänger, Busse, Fahhradfahrer od. den Individualverkehr
verkehrsfähig zu gestalten.
Cornelia Tews, die Pressesprecherin vom Winterdienst Lübeck wird
nicht müde die Bürger immer wieder mit leeren Versprechungen
zu vertrösten. Ergebnis: Gefährdung wohin man schaut. Aber: Der
Fisch fängt immer vom Kopf an zu stinken.
Schneepflug schrieb am 03.02.2010 08:39:
Putzig, das Bild vom Flughafen kniehoher Matsch und eine Flughafengfachkraft streut den Weg mit pfundweise Salz frei für die sonnenhungrigen Passagiere, die statt mit Flip Flops in Gummistiefeln nach Malle fliegen.Aber vom Koffertragen wird denen dann schon warm, bevor sie sich im Empfangszelt zwecks Kontrolle frei machen dürfen.
Nasevoll schrieb am 03.02.2010 11:41:
Wer verbietet den Einsatz des Schneepflugs an den Räumfahrzeugen? Diese Frage stellte sich mir wiederholt heute morgen um 06:40 Uhr. Denn da kam mir ein Fahrzeug der Stadt auf der Steinrader Hauptstraße entgegen. Wie schon öfter beobachtet fuhr er sein Räumschild nur spazieren, obwohl eine hohe, weiche Schneeschicht die Straße bedeckte. Eine Beschwerde erfolgt schriftl. an die zuständige Stelle.
Frau Eulenspiegel schrieb am 03.02.2010 12:35:
@Nasevoll Also,der Schneepflug räumt den Schnee in der Mitte der Straße und schiebt die Massen auf die am Rand parkenden Autos. Jetzt kommt Autofahrer und muß Auto freischaufeln . Deshalb funktioniert das nicht mit Schnee und Eis Räumen in Lübeck und das schonseit 40 Jahren ,wenn es richtig Winter ist.
Margarita schrieb am 03.02.2010 12:42:
Finden am 4.02.2010 in Lübeck die Schulen statt?
LG
hotzenplotz schrieb am 03.02.2010 12:42:
massenhysterie durch überinformation ist wohl jetzt voll einretroffen. ich denke aber das kann man beim physichater wieder reparieren lassen. also ihr lieben verantwortlichen ab in wald zum urschrei-üben
Rofl schrieb am 03.02.2010 13:52:
Hallo:D
Fällt die Schule am Donnerstag wetterbedingt weiterhin aus??
Anni schrieb am 03.02.2010 14:16:
Fällt morgen in Schleswig Holstein wieder die Schule aus? LG :
Timm schrieb am 03.02.2010 14:32:
@Frau Eulenspiegel : Haben Sie einen besseren Vorschlag, wohin der Schnee soll?
meckern kann jeder, aber bessere Vorschläge lese ich hier seit Wochen nicht, die dann auch noch praxisgerecht.
Schneeflocke schrieb am 03.02.2010 15:20:
ja ich würde auch gerne wissen, ob morgen die Schule ausfällt, aber ich glaub, da müssen wir uns bis heute Abend gedulden leider :
Sonni schrieb am 03.02.2010 15:27:
Bei Landesministerium Bildung nachschauen aber erst heute abend da steht dann ob frei ist oder nicht.
Nasevoll2 schrieb am 03.02.2010 16:13:
Dann lasst die 1 Jobber oder die restlichen arbeitslosen mal den Schnee weg schaufeln, dann tun die auch mal was sinnvolles und der Rest der Bewohner ist dann auch zufrieden.
Ingo schrieb am 03.02.2010 16:31:
fällt morgen in Lübeck die schule aus???
melli schrieb am 03.02.2010 17:12:
Wir alle wollen schulfrei
Schulfreeeeiiiiiiiiiiiiii
ASSY schrieb am 03.02.2010 17:39:
bin in marokko in sidi ifni. hier gibt es
keinen schnee. ab und zu ein schauer bei 25
Jan N schrieb am 03.02.2010 17:43:
Ein freier Schultag war wirklich mal eine Erholung für viele. Vorallem die jüngeren Schüler konnten die winterliche Wetterlage in vollen Zügen genießen, denn der Neuschnee lockte viele Kinder ins Freie. Man sollte am morgigen Donnerstag trotzdem mit extremer Glätte rechnen, da das Streugut mittlerweile zu einem Luxusgut geworden ist. Viele Nebenstraßen in Schleswig-Holstein sind kaum passierbar.
lubeca schrieb am 03.02.2010 18:51:
Anfang der 60 er Jahre gab es auch viel Winter.Der Schnee wurde auf Lkw geschaufelt und anschließend am Kanal abgekippt. Warum geht das heute nicht?
Bombastic schrieb am 03.02.2010 19:00:
für alle morgen ist in schleswig holstein wieder schule leider für flensburg :: fruherlund hat frei sonst alle schule und auser eltern ahben angst das ihren kindern was passieren kann denn kann mann sie noch zu hause lassen
lg
Bombastic
Nasevoll schrieb am 03.02.2010 20:13:
Timm: Den Winterdienst in Bayern oder den Mittelgebirgen interessiert der ruhende Verkehr nicht, auch dann nicht, wenn man dort sein Auto 3 mal am Tag frei schaufeln muss. Dort wird alles Mögliche getan, um die Unfallgefahr und Gefährdung der Verkehrsteilnehmer bei der Witterung möglichst gering zu halten. Außerdem muss der Verkehr fließen, um das öffentliche Leben aufrecht zu erhalten.
Dieter schrieb am 03.02.2010 21:06:
Nicht mal die Hauptstrassen sind glättefrei. Wie wollen die sich denn noch um die Nebenstrassen kümmern?
Wenn die nicht mal die unsere recht kleine Strasse und die Hauptstr. freimachen, wieso soll ich dann eigentlich eine Strassenreinigunsgebühr zahlen. Nur lächerlich
Folkert Frels schrieb am 03.02.2010 21:19:
"Es könnte dadurch in den Nachtstunden zu Lärmbelästigungen kommen, so die 49-Jährige." Was hat das Alter der Frau Tews mit dem Schnee zu tun? Soll uns deutlich werden, dass sie einer Zeit groß geworden ist, in der es keinen Winter gab? Dass sie daher nicht weiß, wie man mit Schnee umgeht? Trotzdem ist ihr Statement besser als die meisten Kommentare hier. Nix als Meckern - besser machen, bitte.
n.h. schrieb am 03.02.2010 22:10:
@ lubeca: ich hab in den nachrichten gehört, dass schnee als sondermüll gilt und nur über das schmelzen zurück ins grundwasser gelingen darf
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