„Zum Streik aufgerufen sind Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes in seiner ganzen Vielfalt“, sagte der Sprecher von ver.di in Schleswig- Holstein, Frank Schischefsky, am Montagmorgen. Hamburgs ver.di-Chef Wolfgang Rose betonte dagegen, Angestellten des Winterdienstes, die wegen akuter Eisglätte mit Räumfahrzeugen im Einsatz sind, sei es freigestellt, ob sie sich an dem Warnstreik beteiligen. „Wir sind so vernünftig, nicht Leib und Leben der Hamburger Autofahrer zu gefährden“, sagte Rose.
Zur Kundgebung am Vormittag in der Hamburger Innenstadt erwartete er 600 bis 800 Teilnehmer. Die Streikenden wollen mit dem vierstündigen Warnstreik ihrer Forderung nach fünf Prozent mehr Gehalt Nachdruck verleihen. Die Arbeitgeber halten das für zu viel. Die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst im Bund und den Kommunen waren am vergangenen Montag in Potsdam ergebnislos geblieben und auf kommenden Mittwoch vertagt worden. In Hamburg sind vom aktuellen Tarifkonflikt mehr als 28 000 Beschäftigte unmittelbar betroffen.
Astris schrieb am 08.02.2010 11:02:
Beim Winterdienst in Lübeck fällt es doch eh nicht auf, ob der nu gefahren ist, oder nicht...
Holger Z. schrieb am 08.02.2010 12:17:
Alle Leutz im öffentl. Dienst
Ich habe seit 2006 keine Lohnanpassung bekommen Nur durch Jobwechsel, freiwillig von den Arbeitgebern kam da nix.
Also, Stepstone und Jobpilot bemühen und den Job wechseln, dann klappt es auch mit mehr Kohle
Pessimist schrieb am 08.02.2010 12:34:
Wer wird das Alles zukünftig bezahlen?
Der Wunsch nach mehr Geld ist natürlich und verständlich. Nur, wer trägt die Kosten? Alle Steuerzahler Erreichen werden wir damit notwendige Steuererhöhungen, die alle Steuerzehler zu tragen haben. Der öffentliche Dienst hat dann Brutto mehr, Netto wenig dazu und der "normale" Arbeiter Netto noch weniger. Das öffnet die Scheere zw. Arm und Reich weiter
Sascha schrieb am 08.02.2010 13:05:
Erstmal finde ich es gut das die Busfahrer offensichtlich dafür gesorgt haben das der ÖPNV noch funktioniert. Dafür erstmal ein großes Danke.
Und ich habe langsam den Eindruck das Verdi die jährlich wiederkommenden Streiks als Daseinsberechtigung nutzt und nicht um den Mitgliedern zu helfen.
Daher mein Tipp, Leute lasst euch nicht vor einen Karren spannen den ihr später nicht mehr ziehen könnt.
Frau Smiedt schrieb am 08.02.2010 13:55:
Ich bin bis jetzt still gewesen, aber jetzt platzt mir echt der Hals.
1. Die Entsorgungsbetriebe streiken? Schämen sollten sie sich. Seit dem 28.11.09 wurde kein Müll bei uns abgeholt. WIR ERSTICKEN IM MÜLL 2. Der Schulweg meines Sohnes, Katastrophe. Kinder halten sich an Zäunen fest, um nicht auszurutschen... Mit dem Auto ist die Strasse nicht passierbar Es geht hier um Kinder UMDENKEN
Rena schrieb am 08.02.2010 14:16:
Beim Winterdienst rechtfertigt die abgelieferte Leistung keine 5
Gehaltserhöhung. Ihr lieben Mitarbeiter, lasst Euch also nicht auf
verdi ein, sondern agiert gegen den aufgeblähten Wasserkopf Eures
Managements. Der Bürger und auch insbesondere Ihr werdet von den
Verantwortlichen in den eigenen Reihen im Stich gelassen. Laßt es
wegen denen nicht bis zur Privatisierung kommen.
Andreas Asylanti schrieb am 08.02.2010 16:15:
War es Realität oder nur ein Traum?
Ich habe 650 Personen gesehen, die entweder mit Eiskratzern, Schaufel oder Besen die Holstenstraße hinaufgingen. V E R D I oder V E R D I E N S T -
Gelebter Humanismus gegen Knochenbrüche...
Selbstlosigkeit oder?
Anna S. schrieb am 08.02.2010 16:21:
Ich würde gerne meine jetzige Arbeit bei einem öffentlichen Arbeitgeber machen, denn dort würde ich ca. 200 - 300 Euro mehr verdienen ja, ich hatte Einblick in den BAT und das ohne 5 Prozent mehr. Der Öffentliche Dienst jammert auf sehr hohem Niveau und bezahlen dürfen es die, die heute vergebens auf den Bus gewartet haben oder ihre Kinder nicht in der Kita unterbringen konnten.
Tom Haubrich schrieb am 08.02.2010 16:36:
Bravo, Sascha Verdi bricht wieder in den unmöglichsten Situationen Streiks vom Zaun, so gerade jetzt mit dem Winterdienst. Nur weil sonst die Mitglieder nicht mehr wüßten, warum sie die Beiträge zahlen. Und was soll die Forderung von 5 Prozent in Zeiten leerer Staatskassen? Kaufkraftargument? Abgenutzt und falsch. Für Arbeitslose ist Verdi mal wieder nicht da. Weg mit den Berufsfunktionären
Studentin schrieb am 08.02.2010 16:45:
eine lächerliche demo.hab sie gesehen,als ich eigtl zur uni fahren wollte und mal wieder kein bus kam.ich wusste vorher von nichts,aber wenn eine demo vorbeikommt und man als aussenstehender nicht einmal erkennen kann,wem es da worum geht,wozu solls dann noch gut sein?zurzeit sollte jeder froh sein, der seinen job behalten kann und mit lohnerhöhungen nicht noch eine inflation mit auslösen wollen.
Anette schrieb am 08.02.2010 21:12:
Alle AN haben bisher Verzicht geübt, der Lohn dafür, Lohndumpin.Für Banker, Kriegseinsatze, Beamten ist immer genug Geld vorhanden, da regt sich der Bürger nicht, doch wenn sein Nachbar etwas mehr erhalten sollte, regt sich der Neid. Versteh einer die Menschen, ich nicht.
Was die Arbeit anbelangt, sind es wirdklich die Angestellten, oder nur zu wenig Personal?Ich jedenfall hoffe sie halten durch
Ähnliche Meldungen im Archiv suchen 
Nach Stichwörtern:
streik
winterdienst
kita
|
|||||||||||||||



