Besonders häufig seien Oberschenkelhalsbrüche, da vor allem ältere Menschen auf eisglatten Straßen und Bürgersteigen stürzten. Doch trotz der vielen Knochenbrüche seien in der Klinik noch Betten frei und der Gips werde auch nicht knapp, sagte sie.
Anders im Friedrich-Ebert-Krankenhaus in Neumünster: Die Kapazitäten seien mehr als ausgeschöpft, sagt der Leiter der Unfallchirurgie, Michael Fuchs. „Wir haben einen sprunghaften Anstieg was Frakturen betrifft.“ In den vergangenen drei, vier Wochen habe sich die Zahl der Patienten verdoppelt. „Dieser Winter ist besonders extrem“, sagt der Mediziner. So gebe es beispielsweise bei den Osteosyntheseplatten für Handgelenke bereits Lieferschwierigkeiten.
In den Ambulanzen des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) in Kiel und Lübeck werden zur Zeit 50 bis 75 Prozent mehr Patienten mit Knochenbrüchen behandelt, als üblich, sagte Sprecher Oliver Grieve. Besonders häufig seien gebrochene Handgelenke, Ellenbogen und Sprunggelenke. Ein Kind habe sich beim Rodeln unter anderem den Kiefer gebrochen. Ein Patient musste im Krankenhaus behandelt werden, weil er von einem Baum getroffen wurde, der unter der Schneelast umgestürzt war.
Schwarzer Humor schrieb am 08.02.2010 16:30:
Wirtschaftswachstumsbeschleunigungsgesetz -
bricht alle Knochen und verbucht neue Rekorde - danke an FDP und CDU - getreu dem Motto
der eine bleibt tot, dem anderen sein Brot. Also Hals und Beinbruch, Menschen sind gemein. Aua
Volker schrieb am 08.02.2010 21:36:
Wenn ich den Gehweg nicht räume, muss ich bei Sturzverletzungen anderer zahlen. Wie sieht das jetzt bei der Stadt aus?
Bei den Autos hunderte von Unterböden aufgeschrammt, hunderte von Menschen mit Knochenbrüchen... Wo bleiben hier jetzt die bürgenahen Volksvertreter und verklagen die Stadt? Hier kann man ja schon Vorsatz zur Köperverletzung unterstellen...
Sonni schrieb am 09.02.2010 00:32:
Also Gehweg vor Mietswohnungen muß die Wohngesellschaft blechen . Fällt Frau in der Breiten Straße vorm Rathaus ist die Stadt dran u.s.w.
Scharbeutz-Ostsee schrieb am 09.02.2010 08:33:
Wie wäre es denn, wenn wir Bewohner zur Selbsthilfe greifen?????? wir können doch nicht immer nur noch schimpfenWas wäre aus unserem Land nach dem Krieg geworden,wenn die Trümmerfrauen Nichts getan hätten????????Schade, dass es kein Miteinander mehr gibt. Wir würden zusammen ALLES schaffen.
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