Die Maßnahme stößt in den Städten und Gemeinden auf ein geteiltes Echo. In Wahlstedt soll ebenfalls auf mehreren Verkehrsadern eine kleine Asphaltfräse eingesetzt werden. Das Ahrensböker Bauamt will die Fräs-Aktion „eingehend prüfen“, ebenso ist es in Bad Schwartau, wo spätestens heute eine Entscheidung fallen soll. Auch in Schwarzenbek denkt Bauamtsleiter Ralf Hintzmann über den Einsatz einer Fräse nach.
In Timmendorfer Strand sind Fräsen nach Einschätzung von Bürgermeister Volker Popp nicht nötig: „Die Zustände auf unseren Straßen sind zwar nicht gerade optimal, aber das geht wohl allen Kommunen so.“ Auch in Eutin soll es beim Abstreuen der Nebenstraßen bleiben. In Ratzeburg ist eine Asphaltfräse kein Thema, da die Straßen weitgehend befahrbar sein sollen. In Lauenburg wird weiterhin mit Sand abgestreut, in Mölln rücken die Winterdienstler heute und morgen dem Eispanzer mit 50 Tonnen Salz zu Leibe. Asphaltfräsen sind der Stadt Reinfeld zu teuer, statt dessen rollt ein Traktor mit Frontschaufel. Auch in Schönberg ist allein aus finanziellen Gründen an den Einsatz einer Fräse nicht zu denken. Der Grevesmühlener Bauhof setzt seine ganze Technik ein, eine Fräse ist aber nicht dabei.
Das Bauamt Stockelsdorf will auf Fräsen verzichten, weil diese die Straßen schädigen könnten. Ähnliche Befürchtungen gibt es in Oldenburg und Neustadt. Auf Fehmarn sind keine zusätzlichen Maßnahmen gegen das Eis geplant. Und in Büchen, wo verschiedenste Methoden gegen das Eis nicht fruchteten, ruhen die Hoffnungen auf dem Sommer.
A.Zenk schrieb am 11.02.2010 21:15:
Ich finde die Idee mit den Asphaltfräsen supi, die Straßen können nicht mehr kaputt gehen, als sie es schon sind. Als Radfahrer möchte ich mir nicht alle Knochen brechen.Und das Autofahren ist genauso nervig bei den Schlaglöchern.Ich gehe seit 2 Wochen zu Fuß zur Arbeit 5 km eine Tour Auto- und Radfahren sind z.Zt eine Zumutung. Ich will nicht die nächsten Wochen im Krankenhaus verbringen.
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