Bereits am kommenden Freitag wird in Pampow offiziell die neue Saison in der Fußball-Verbandsliga eröffnet. Ab 17.30 Uhr treffen sich dazu die Vertreter aller 16 Mannschaften im Vereinsheim des Aufsteigers aus der Landesliga West. Das offizielle Eröffnungsspiel bestreiten dann ab 19.30 Uhr der MSV Pampow und der FC Schönberg. Eine kurz Lifeeinblendung vom Spiel soll es übrigens im Nordmagazin von N3 geben.
Im Hinblick auf diesen Saisonstart feierten die Grün-Weißen am Sonnabend in Niendorf eine durchwachsene Generalprobe mit der 0:2-Niederlage im letzten Vorbereitungsspiel beim Schleswig-Holstein-Ligisten NTSV Strand 08, der vor einer Woche in einem Testspiel dem FC Anker Wismar 0:1 unterlegen war. „Ich bin natürlich enttäuscht, denn wir wollten gewinnen“, kommentierte Paul Manthey diese Niederlage des FC 95. Über weite Strecken zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft war Trainer Elard Ostermann, der auf Patrick Piesker (er zog sich einen Innenbandriss im Testspiel gegen TSV Siems zu) und Florian Zysk (Urlaub) verzichten musste. „Es war über die gesamten 90 Minuten ein temporeiches und ansehnliches Spiel. Leider hat uns nach vorn die Durchschlagskraft gefehlt“, so der neue Coach der Schönberger.
Bereits nach zwei Minuten hätten die Gäste allerdings in Führung gehen können. Thomas Haese zwang Torhüter Fynn Berndt zu einer Glanzparade. Nach einem Fehler von Thomas Manthey gingen die Gastgeber dann nach rund sechs Minuten durch Probespieler Ali Ahmet in Führung. Nach dem Thomas Haese noch zweimal aussichtsreich am NTSV-Keeper scheiterte und einige gut vorgetragene Angriffe der Gäste ins Leere liefen, besiegelte der sträflich freistehende Sven Jäkel in der 73. Minute nach einem Abwehrfehler per Kopf das Schicksal der Grün-Weißen.
FC Schönberg spielte mit: Ruhr (46. Pour), Riegel (85. Nieselke), P. Manthey, Wahab, Aldermann (61. Krefta), Th. Manthey (85. Kähler), Körner, Rinal, Lindemann, Stange, Haese
Nach den 90 Minuten stand dann noch eine Krafteinheit der besonderen Art für das Team von Trainer Ostermann auf dem Programm. Gemeinsam fuhren die Spieler nach Travemünde in den dortigen Hochseilgarten. Nach einer kurzen fachkundigen Einführung der dortigen Trainer, bei der die Spieler vor allem das Verwarnungssystem mit gelben und roten Karten irgendwie bekannt vorkam, ging es in den rund 450 Meter langen Parcours. In luftiger Höhe und deswegen gut gesichert waren insgesamt 36 Stationen zu absolvieren. Dabei mussten sich die Spieler über Netze, Seile, Autoreifen oder reichlich wackligen Balken zum Ausgang durchkämpfen. Trotz der Anstrengung kam der Spaß nicht zu kurz. Mit einem gemütlichen Mannschaftsabend in Lübeck klang dann der Tag aus. TG
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