Die Geschäfte beim Handelskonzern Würth laufen wieder besser als im Krisenjahr 2009. Umsatz und Betriebsergebnis legten im ersten Halbjahr 2010 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum kräftig zu.
Dank des Aufwärtstrends hat der Weltmarktführer für Montage- und Befestigungsmaterial auch wieder neue Mitarbeiter eingestellt - allein in Deutschland 489 seit Jahresbeginn. Für das Gesamtjahr peilt Würth-Chef Robert Friedmann weiter ein Plus bei Umsatz und Ergebnis an.
Im ersten Halbjahr stiegen die Erlöse um 10,5 Prozent auf 4,2 Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis verdoppelte sich fast auf 196 Millionen Euro. Dank des Aufwärtstrends wuchs auch die Zahl der Mitarbeiter: Ende Juni arbeiteten weltweit 59 577 Menschen bei Würth - das sind 2,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Konzern beschäftigt 42 927 Mitarbeiter im Ausland und 16 650 in Deutschland.
2009 waren die Erlöse um 14,7 Prozent auf 7,52 Milliarden Euro gesunken und der Betriebsergebnis von 545 Millionen Euro auf 235 Millionen Euro eingebrochen. «Auf Jahressicht streben wir ein Umsatzwachstum von acht Prozent an», sagte Friedmann. Der Gewinn soll 2010 bei 350 Millionen Euro liegen (plus 49 Prozent).
Dabei setzt der Würth-Chef vor allem auf eine weiter gute Entwicklung auf dem Heimatmarkt Deutschland. Auch im ersten Halbjahr lief es hier besonders gut: Die Erlöse legten um 15,5 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro zu. Im Ausland gab es ein Plus von 6,9 Prozent.
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