Berkenthin – Eigentlich hätte die Gemeindevertretung von Berkenthin mit einer Entscheidung den Weg bereiten können, um endlich die schwierige, teilweise sogar gefährliche Situation an der Stecknitz-Schule zu entschärfen. Die Planungen gehen schon seit Jahren. Zuletzt hatte die Amtsverwaltung zwei Alternativen, wie der Busverkehr künftig an die Schule und von dort wieder weg geführt werden soll, vorgeschlagen.
Die weitestgehende Lösungsvariante wäre ein Einbahnverkehr in der Berliner Straße ab der Einmündung Meisterstraße bis zur Friedenstraße und dort weiter bis zur Einmündung auf die Oldesloer Straße (B 208). Die zweite Variante wäre zumindest der Einbahnverkehr in der Berliner Straße ab Einmündung Meister- bis zur Einmündung Friedenstraße.
Darüber hinaus ist an der Ecke Meister-/Berliner Straße eine so genannte „Kiss-and-go-Spur“ geplant für Eltern, die – im Ausnahmefall - ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen müssen. Diese Spur soll drei Parkplätze vorhalten.
Lehrer, die durch den wegfallenden Parkplatz an der Turnhalle, ihre Stellplätze aufgeben müssen, sollen auf der Gemeindefläche neben der Firma Koglin (Fiat-Autohaus und Werkstatt) parken. Dies ist bereits jetzt möglich.
Der unbefestigte Seitenstreifen in der Friedenstraße soll mit Rasengittersteinen befestigt werden, das Parken in gekennzeichneten Bereichen ist dort erlaubt. Dagegen wird in der Berliner Straße südlich der Schule bis zur Friedenstraße ein absolutes Halteverbot eingeführt.
Der Bauausschuss hatte sich zuletzt kurz vor Weihnachten mit der Polizei, der Verkehrsaufsicht des Kreises, Vertretern der Schule und des Busunternehmens Dahmetal beraten. Dabei empfahlen die Experten ein Einbahnverkehr sowohl über die Berliner als auch über die Friedenstraße. Diese Variante trage erheblich zur Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer bei.
Auf Hinweis von Friedrich Thorn, Mitglied der Berkenthiner Wählerinitiative (BWI) und gleichzeitig auch Schulverbandsvorsteher, sollen diese Möglichkeiten nun aber erst im Schulverband und auch in der Schulkonferenz diskutiert werden, ehe die Gemeindevertretung sich endgültig für eine der Varianten entscheidet. Da die nächste Sitzung der Gemeindevertreter turnusmäßig erst am 7. Mai stattfindet, müssten die Politiker gegebenenfalls früher zusammen kommen, um die Maßnahme endlich auf den Weg zu bringen, gab Herbert Baarck (CDU), Vorsitzender des Bauausschusses zu bedenken. Denn nach der politischen Entscheidung müsse zunächst eine Ausschreibung erfolgen. Die Bauarbeiten sollen nach Möglichkeit in den Sommerferien erfolgen.
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