Mölln – Morgen ist es wieder so weit: In den Straßen und vor allem auf den Plätzen der Altstadt öffnet für vier Tage der 451. Möllner Herbstmarkt – und er ist damit eines der traditionsreichsten und größten Volksfeste in Norddeutschland.
Etwa 170 Schausteller aus ganz Deutschland sind wieder dabei, und alle hoffen auf regen Besuch und gute Umsätze. Sie kommen gern in die kleine Stadt, viele von ihnen immer wieder: „Mölln ist ein ganz besonderes Pflaster“, sagt Schausteller Gert Hagelstein, mit seiner „Glühwein-Hütte“ einer der treuesten Jahrmarkt-Beschicker. Seit rund 30 Jahren ist sein wärmender Stand neben dem Kurpark zu finden. Mölln sei eine Stadt „mit richtig netten Menschen“, außerdem sei das Flair dieses Jahrmarktes mitten in einer historischen Altstadt einzigartig. Mit dieser Meinung steht Hagelstein bestimmt nicht allein.
Die offizielle Eröffnung des Herbstmarktes mit Vertretern der Stadt, des Umlands und der Schausteller erfolgt morgen um 18 Uhr im Restaurant „Waldeslust“ am Lindenweg, doch schon ab 12 Uhr werden die Buden und Karussells geöffnet sein. Bis Montagabend werden dann die vier tollen Tage eine enorm große Zahl von Gästen in die Eulenspiegelstadt locken. Die Öffnungszeiten: Freitag bis Sonntag bis 23 Uhr, am vierten Tag wird etwas früher Schluss sein. Das große Fest endet am Montag übrigens bunt und laut: Ab 21 Uhr wird wieder das traditionelle Abschieds-Höhenfeuerwerk gezündet.
Man kann an allen Tagen den Besuch des Marktes im Möllner Zentrum auch mit einem Einkaufsbummel verbinden – sogar am Sonntag: Am 6. November bieten zahlreiche örtliche Einzelhandelsgeschäfte den vierten verkaufsoffenen Sonntag dieses Jahres an und öffnen ihre Läden von von 13 bis 18 Uhr.
Traditionell verbunden ist der Herbstmarkt mit einigen Straßensperrungen im Zentrum, vor allem im Bereich Hauptstraße, Markt und Bauhof. Auch die Parkplätze am Mühlenplatz und am Kurpark stehen nicht zur Verfügung, denn dort werden Buden und Karussells ihre Besucher anlocken. Selbst am Dienstag wird es noch Sperrungen geben, denn der Abbau der großen Fahrgeschäfte dauert durchaus einen Tag.
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