Kanal friert langsam zu: Die letzte Rinne ist geschoben
Gestern haben Eisbrecher die vorerst letzte Rinne ins Eis des Kanals geschoben, damit kein Schiff beispielsweise in Mölln feststeckt. Seit Mitternacht ist die Wasserstraße dicht.
Foto: Thomas Ebelt
„Die brauchen wir jetzt alle auf der Elbe“, sagte Bettina Kalytta, Leiterin des Wasser- und Schifffahrtsamtes Lauenburg. Die Eisbrecherflotte des Wasser- und Schifffahrtsamts soll am Freitagnachmittag nach Hamburg verlegt werden. Von dort aus können sie die Elbe stromaufwärts bis Geesthacht offen halten. Die Elbe werde zwischen Dömitz und Geesthacht voraussichtlich ab 13 Uhr für die Schifffahrt gesperrt, sagte Kalytta. „Wir haben inzwischen zwischen Dömitz und Lauenburg eine Treibeisbedeckung von 55 Prozent, an der Schleuse Geesthacht beträgt sie schon 90 Prozent“, sagte sie.
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