Schwarzenbek: Krach um Kustodin
Freundeskreis Amtsrichterhaus mit Stadt-Vorschlag nicht einverstanden.
Schwarzenbek – Freundeskreis Amtsrichterhaus mit Stadt-Vorschlag nicht einverstanden. Es ist nicht der erste Krach zwischen Stadtverwaltung und Freundeskreis Amtsrichterhaus in Sachen Kulturarbeit im Amtsrichterhaus. Nun gibt es erneut Unmut über die Nachfolge von Kustodin Meike Wenck. Die von Politik und Verwaltung favorisierte Galeristin und ehemalige Internistin, Dr. Melita Mucha, hat nach einem Gespräch mit dem Freundeskreisvorsitzenden Klaus Gottwald in einem Fax mitgeteilt, dass sie für die ehrenamtliche Aufgabe nicht mehr zur Verfügung stehe, weil sie sich vom Freundeskreis nicht getragen fühle. Mucha, Mitglied im Freundeskreis und Vorsitzende des Vereins FAKT (Malkreis für Krebspatienten) hatte die Arbeit zusammen mit einer Studentin der Kulturwissenschaft fortsetzen wollen. „Wir halten das für eine ideale Kombination, die Erfahrungen Muchas mit den frischen Ideen der jungen Studentin zu kombinieren“, sagte Bürgermeister Frank Ruppert zu dem unerfreulichen Thema. Der Kulturausschuss hatte eigentlich in seiner vergangenen Sitzung über die Nachfolge entscheiden wollen, den Punkt dann aber wieder einkassiert, weil am Montagmorgen das Fax im Rathaus eingetroffen war.
Der Freundeskreis hat eine eigene Kandidatin, eine Galeristin aus Mölln. Er befürchtet, dass die junge Studentin schnell wieder gehen könnte und ihr Erfahrungen fehlten, ist wohl auch etwas verschnupft. „Wir sind an der Suche nach einer Nachfolge für Meike Wenck nicht beteiligt worden“, sagt Gottwald.
Nun ist guter Rat teuer. „Es gibt weitere Interessenten. Wir müssen mal schauen und werden in diesem Zusammenhang auch über eine neue Ausrichtung des Amtsrichterhauses nachdenken“, sagt Bürgermeister Ruppert. ge
Der Kulturausschuss tagt erneut am 14. Februar, 19 Uhr, Rathaus.
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