Der ehemalige Literaturstipendiat des Künstlerhauses Lauenburg, Carsten Klook, kommt zu einer Lesung in die Elbstadt. Am Sonntag, 12. Februar, wird er ab 17 Uhr im Brau- und Brennhaus an der Elbstraße 105 aus seinem gerade erschienen und zum Teil in Lauenburg spielenden Roman „Stadt unter“ lesen.
Das Datum gilt: Im Programm der Lauenburgischen Akademie für Wissenschaft und Kultur stand zunächst der Termin 7. Februar.
Zum Inhalt des Buches: Marc macht eine Wasserleiche am Elbufer zum Ausgangspunkt für ein Drehbuch zu einem TV-„Tatort“. Daraus wird ein Katalog der Möglichkeiten, der auslotet, wie man um eine fiktive Tote eine Kriminal-Geschichte spinnt.
Kunstvoll greifen hier verschiedene Ebenen von Traum, Fantasie und inszenierten (Sprach-)Realitäten ineinander. „Stadt unter" ist ein Roman über das Schreiben, das Sehen und die Täuschung, ist Liebesgeschichte, Mediensatire und Metakrimi gleichermaßen. Die wechselnden Ebenen von Traum und Wirklichkeit ergeben ein spannendes Text-Gewebe.
Der Roman sprengt formale Grenzen, Krimi- und TV-Klischees. Es ist die humorvolle Dekonstruktion einer Geschichte mit Leiche. Am Nachmittag können die Besucher der Lesung auf einem Spaziergang durch die Lauenburger Altstadt Spiel- und Handlungsorte des Romans entdecken und erkunden. Nach der Lesung besteht die Möglichkeit zu einem gemeinsamen Abendessen und Gespräch mit Carsten Klook im Brau- und Brennhaus.
Eintritt: 8 Euro (ermäßigt 5), Karten an der Abendkasse und im Künstlerhaus.
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