Frau wollte Hund retten und brach im Eis ein
Lehmrade - Dramatische Rettungsaktion am Sonntagnachmittag am Lütauer See: Eine Hundebesitzerin war im dünnen Eis eingebrochen und konnte sich gerade noch mit letzter Kraft an sichere Ufer retten. Die 33-jährige Lübeckerin war auf einem Spaziergang mit ihrem Kind und Hund gemeinsam mit einer Freundin und deren Kind und Hund am Lütauer See unterwegs, als ihr nicht angeleinter Hund auf das hauchdünne Eis in Richtung zweier dort sitzender Schwäne lief. Plötzlich brach das Tier aber im dünnen Eis ein. Die Lübeckerin wollte ihrem Hund zur Hilfe eilen, betrat das dünne Eis und geriet dabei selbst in akute Lebensgefahr. „Als sie einige Meter von Ufer entfernt im Eis einbrach, konnte sie sich zum Glück mit letzter Kraft ans Ufer retten, wo ihre Freundin sie schließlich aus den eiskalten Wasser zog“, sagte ein Polizeisprecher. Als die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehren Lehmrade, Brunsmark und Horst am Lütauer See eintrafen, war die 33-Jährige bereits am Ufer in der Obhut ihrer Freundin. Der Hund ertrank tragischerweise im kalten Wasser unter der Eisdecke und wurde auch nach einer längeren Suche durch die Feuerwehr nicht mehr von den 25 Einsatzkräften entdeckt. Nach einer kurzer Untersuchung durch den Möllner Notarzt wurde die Frau mit Unterkühlung ins Ratzeburger Krankenhaus gebracht. cn
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