"Der Investor hat mich darüber unterrichtet, dass das Projekt eine Pause für weitere Überlegungen zu den touristischen Inhalten und der Finanzierung benötigt." Ohne Bauleitplanung aber kann auf dem seit 55 Jahren im Dornröschenschlaf liegenden Gut in Malente weder ein Hotel- noch ein Ferienwohnungsbetrieb eingerichtet werden.
Stolle hatte neben einer Belebung des Reittourismus angekündigt, dass es auf dem Anwesen die Möglichkeit für Seminare sowie für Tagesgäste einen Hofladen, ein Café und Restaurant geben solle.
Knackpunkt ist jetzt offenbar das Bestreben Stolles, Gut Rotensande zum Zwecke der Finanzierung in Teil- und Einzeleigentum, etwa an den Ferienwohnungen, aufzuteilen. Teil- und Einzeleigentum aber haben die Gemeinde Malente und die an der Bauleitplanung beteiligten Behörden kategorisch ausgeschlossen. "Wir wollen verhindern, dass über den Umweg einer touristischen Nutzung im Außenbereich eine Dauerwohnnutzung erfolgt", erklärte Koch.
Die Filme um die "Mädels vom Immenhof" und ihre Ponys bezauberten in den 50er und in den 70er Jahren ein Millionenpublikum. Der Drehort, das Gut Rothensande bei Malente, war über Jahrzehnte nicht für die Öffentlichkeit zugänglich, obwohl es nach jeder Ausstrahlung der Immenhof-Filme Anfragen gab.
Die Pläne von Stolle, den alten Immenhof wieder auferstehen zu lassen, lösten Begeisterung aus. Zum Sommerfest im Juni 2010 kamen 40 000 Besucher auf das Gut.
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