Feuerwehr bekommt modernes Löschfahrzeug
Selmsdorfer Gemeindevertreter beschließen Brandschutzplan und Investitionen für das kommende Jahr.
Selmsdorfer Gemeindevertreter beschließen Brandschutzplan und Investitionen für das kommende Jahr. Selmsdorf – Die Selmsdorfer Feuerwehr bekommt im nächsten Jahr einen modernen Ersatz für ihr 30 Jahre altes Löschfahrzeug und eine Wärmebildkamera. Die Gemeindevertreter beschlossen, das für die Anschaffungen nötige Geld in den Haushalt 2012 einzustellen. Einen Hebekissensatz, ein Zelt für die Jugendfeuerwehr und Handschuhe wird die Kommune noch in diesem Jahr kaufen. Anlass für die Entscheidung: der Beschluss eines Brandschutzbedarfsplans für die Gemeinde.Wehrführer Daniel Zabel fragte: „Warum wurde der Brandschutzbedarfsplan nicht öffentlich vorgestellt und erläutert?“ Das finde er schade. Bürgermeister Detlef Hitzigrat (parteilos) antwortete: „Wir haben vom Amt die Empfehlung bekommen, die Sache so zu behandeln wie sie behandelt worden ist.“ Nach Auskunft des stellvertretenden Selmsdorfer Bürgermeisters Christian Albeck (SPD) ist einer der Knackpunkte im Brandschutzbedarfsplan für die Gemeinde die Frage gewesen: Neubau eines Feuerwehrgerätehauses ja oder nein? Vorteil des bestehenden Gebäudes im historischen Zentrum von Selmsdorf sei, dass von dort aus alle Ortsteile gut erreichbar seien. Nachteile nach Albecks Auskunft: „Bauliche Defizite, der Parkplatz ist zu klein und es ist durch die Größe der Fahrzeuge etwas eng.“ Ein weiteres Problem sei, die Einsatzbereitschaft wochentags zwischen 8 und 18 Uhr zu gewährleisten. In dieser Zeit arbeiten die meisten Selmsdorfer Feuerwehrleute auswärts. Am 20. Juni vorigen Jahres hatten die Brandschützer die Gemeindevertreter vehement dazu aufgefordert, ein klares Votum fürs Erarbeiten eines Brandschutzbedarfsplans abzugeben.
Den entsprechenden Antrag stellte Detlef Lüth (Wählergemeinschaft „Bürger für Selmsdorf“). Er erläuterte, Ziel sei eine moderne und einsatzbereite Stützpunktfeuerwehr in Selmsdorf. Dazu gehöre eine entsprechende Ausrüstung. Für die Erarbeitung des Plans durch eine Fachfirma stellte die Gemeindevertretung nach einem Mehrheitsbeschluss 10 000 Euro bereit. Am Donnerstagabend sagte Detlef Lüth: „Wir müssen in die Feuerwehr investieren. Das wissen wir.“ Besserwerdensolle dieZusammenarbeit zwischen Wehr und Bürgermeister. JürgenLenz
Kommentare powered by Disqus. Unsere Nutzungsbedingungen.
Heute
9 / 19 °C
aus: N-N-O
Morgen
9 / 18 °C
aus: O-N-O

