Grevesmühlen – Der Anstieg der Temperaturen hat in den vergangenen Tagen in Grevesmühlen für Stress bei der Feuerwehr gesorgt. Mittwochabend und gestern Morgen mussten die Männer um Wehrführer Steve Klemkow gleich zweimal ausrücken. Der Grund: geplatzte Wasserleitungen.
„In der August-Bebel-Straße war aufgrund der Temperaturen in einem Mehrfamilienhaus eine Wasserleitung eingefroren, offenbar ist in der Dachgeschosswohnung zuvor schon eine Leitung gebrochen. Als die Leitung wieder aufgetaut ist, hat sich das Wasser seinen Weg durch die Wände und Decken gesucht“, berichtet der Wehrführer. Die Feuerwehr hat die Decke geöffnet, damit das Wasser abfließen kann. Ähnliche Szenen spielten sich gestern in einem Haus in der Wismarschen Straße nahe der Förderschule ab. Dort war ebenfalls eine Wasserleitung eingefroren und später wieder aufgetaut. „Als wir die Rigips-Decke geöffnet haben, war es, als wenn wir einen Wasserhahn aufgedreht hätten“, so Steve Klemkow. Zwei Zimmer seien dort von dem Wasserschaden betroffen.
Die Feuerwehrleute befürchten, dass in den nächsten Tagen noch mehr Einsätze aufgrund geborstener Wasserleitungen auf sie zukommen. Fachleute raten den Hausbesitzern daher, gefährdete Rohrleitungen wie zum Beispiel in Außenwänden regelmäßig zu benutzen, damit das Wasser in den Leitungen nicht einfriert. proch
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