„So um die 500 Besucher waren es wohl, die genauen Zahlen bekommen wir erst noch“, sagte der Vorsitzende des Klubs Klaus-Günther Roose. 56 Mitglieder, Kinder und Ehrenmitglieder inklusive, hat der GCC, rund zwei Drittel davon haben am Sonnabend das Programm im G-Haus bestritten und vorbereitet. „Das klappt eben nur, wenn alle an einem Strang ziehen“, so Roose. Das Team präsentierte große Teile des Programms, das die Besucher bereits am 11. November sehen konnten. „Aber es gab auch neue Stücke zu sehen, die Leute hatten jedenfalls ihren Spaß.“
Die Mitglieder des GCC freuen sich bereits auf den nächsten Höhepunkt der Saison. Am Mittwoch geht es zum Präsidententreffen nach Ludwigslust. Dort treffen sich einen Tag lang Vertreter nahezu aller Karnevalsvereine aus dem Land. „Dort kann man sich Ideen und Anregungen holen und sich mit den anderen austauschen“, erklärt Klaus-Günther Roose.
Klütz – Diven, Ganoven und oscarprämierte Filmstreifen in zahlreichen Interpretationen – die Faschingsnacht in Klütz war ein heiteres Spektakel zum Thema Hollywood. Plakate wie von „Fluch der Karibik“ zierten die Wände des aufwändig geschmückten Weißen Hauses, und der Klützer Carnevals Club (KCC) führte ein zweiteiliges Programm mit Klassikern in neuem Gewand auf. Unter anderem zur Titelmelodie von „Akte X“ tanzte die Garde eine mysteriös anmutende Choreografie. Apropos anmutig: Das Schloss- und das Männerballett legten flotte Sohlen auf das Parkett. Konfetti flog vor allem beim Einmarsch von Garde, Prinzenpaar und Elferrat. Am Schluss bedeckte es den gesamten Boden und machte die Faschingsdeko erst so richtig komplett. „Eickboom Eule“ lautet der Ruf des KCC und war die Resonanz auf sämtliche Acts und Artists.
Ein Höhepunkt des Abends war die Präsentation des besten Tier-Action-Dramas. „Das Schweigen der Lämmer“ im Mix mit „Shaun das Schaf“ kam richtig gut an. Aufgeführt wurde es von drei Tänzer des Männerballetts – zumindest, bis Rambo die Bühne betrat … Das Publikum johlte. Beinahe auf die Bänke stieg es, als „Bürgermeister Maus“ und „Politiker Schniedelberg“ aus Wolltenhaben auftraten. „Ich als regierender Bürgermeister verspreche im Falle meiner Wiederwahl die Amtsfreiheit von Wolltenhaben“, erklärte Maus unter anderem und sagt, „dass Knöllchenschreiber keine Vermittlungsgutscheine mehr brauchen werden“.
Schönberg – Einmal um die Welt ging es auf der Karnevalsfeier am Sonnabend in Schönberg. Wie Petra Flor am Sonntag sagte, haben „rund 200 Besucher richtig gut gefeiert“. Für die Superstimmung in der Palmberghalle sorgten die knapp 50 Leute des Vereins. Von den Kindern angefangen über die Garde bis hin zum Männerballett bieten die Schönberger allen Generationen die Chance zum Mitmachen.
„Das ist gar nicht so einfach, die ehrenamtlich tätigen Mitglieder für so eine Veranstaltung zusammenzubekommen“, erklärte sie. „Umso schöner ist es, wenn wir dann so eine Feier auf die Beine stellen.“ Bis 3.30 Uhr feierten die Karnevalsfans am Sonntagmorgen. Danach hieß es für die Vereinsmitglieder – wie in allen anderen Orten auch – aufräumen. Anderthalb Stunden brauchten die Schönberger dafür.
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