Prozess um Tod beim Schnuppertauchen geht weiter
Oldenburg - Mit der Befragung mehrerer Tauchschüler wird heute vor dem Amtsgericht Oldenburg der Prozess um einen tödlichen Tauchunfall auf der Ostseeinsel Fehmarn fortgesetzt. Der Inhaber einer Tauchschule und dessen Sohn müssen sich wegen des Todes von zwei Kindern aus Hessen verantworten. Der Sohn hatte trotz fehlender Qualifikation im Auftrag seines Vaters im Juli 2010 einen Schnuppertauchkurs geleitet. Dabei ertranken ein zehnjähriger Junge und ein 16-jähriges Mädchen in der Ostsee.
Die beiden Männer, denen die Anklage fahrlässige Tötung vorwirft, haben bereits am ersten Verhandlungstag Mitte Januar die Verantwortung für das Geschehen übernommen. Ein Sachverständiger hatte ausgesagt, dass die Kinder bei ihrem Tauchgang im Verhältnis zum Auftrieb ihrer Tarierwesten zu viele Bleigewichte am Körper trugen.
Kommentare powered by Disqus. Unsere Nutzungsbedingungen.
Heute
8 / 19 °C
aus: N-N-O
Morgen
8 / 18 °C
aus: O-N-O





