Schritt für Schritt schreitet die Planung des großen Stadt-Jubiläums – 100 Jahre Bad Schwartau – voran. Nachdem der Ausschuss für Soziales, Senioren, Kultur und Sport in seiner letzten Sitzung die Freigabe von Haushaltsmitteln in Höhe von 68 500 Euro für Ankerveranstaltungen beschlossen hatte, verkündete Bürgermeister Gerd Schuberth den nächsten Coup: Anlässlich des großen Jubiläums soll es eine eigene Gedenkmünze geben. In Zusammenarbeit mit der Bochumer Firma Euromint entwickeln Bürgermeister Schuberth und der Büroleitende Beamte Hans-Peter Toll derzeit die Sonderprägung, die dann über örtliche Banken vertrieben werden soll. „Wenn alles gut geht, können wir die Sonderprägung im Mai auf den Markt bringen“, sagt Michael Knippschild, Verkaufsleiter bei Euromint.
Das Motiv, das die Münze zieren soll, steht bereits fest. Auf der Vorderseite wird das Amtsgericht mit Brunnen zu sehen sein, die Umschrift lautet „100 Jahre Stadtrecht Bad Schwartau 1912 - 2012“. Auf die Rückseite sollen das Stadtwappen und die Umschrift „Das Jodsole- und Moorheilbad des Nordens“ geprägt werden. Die Münze soll einen Durchmesser von 30 Millimetern haben und 5,8 Gramm wiegen. Geplant sind Prägungen in Feinsilber (etwa 300 Stück) und Feingold (etwa 30 Stück). Der genaue Verkaufspreis steht noch nicht fest, er wird bei etwa 50 Euro für die silberne und 750 Euro für die goldene Variante liegen.
„Es ist wirklich in unserem Sinne, dass eine solche Gedenkmedaille gemacht wird“, sagt Hans-Peter Toll. Zumal die Stadt kein finanzielles Risiko trage. Auch Bürgermeister Gerd Schuberth ist „sehr erfreut, wenn diese Münze aufgelegt wird. Das ist ja eine dauerhafte Erinnerung an das Jubiläum.“ Und auch er bedenkt den praktischen Nutzen: „Diese Münzprägung läuft ja außerhalb unseres Budgets.“
Außerhalb des städtischen Jubiläums-Budgets soll auch die Festzeitschrift entstehen. Diese wird von der BVB-Verlagsgesellschaft aus Nordhorn betreut werden und sich über Anzeigen lokaler Betriebe aus Handel, Handwerk und Gewerbe finanzieren. „Von daher ist diese Broschüre für uns kostenneutral“, erläutert Bürgermeister Schuberth. Etwa acht bis zehn Seiten kann die Stadt selbst gestalten mit geschichtlichen Einblicken, Fotos und Zeichnungen. Auch die Veranstaltungen des Jubiläumsjahres sollen in der Festzeitschrift, die am 1. Juli erscheinen soll, veröffentlicht werden.
Die Veranstaltungen, die bereits in der ersten Jahreshälfte stattfinden, werden auf einem gesonderten Flyer angekündigt. „Der soll rechtzeitig zum ersten Termin, dem Auftritt des Marine-Musik-Corps am 28. März, fertig sein“, verspricht Schuberth.
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