Sozialdienste beklagen massive Personalprobleme
Der Geschäftsführer der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Mecklenburg-Vorpommern, Wolfgang Gulbis, hat angesichts von immer größer werdenden finanziellen und personellen Engpässen vor einem Zusammenbrechen der soziale Infrastruktur gewarnt. «Besonders dramatisch sieht es bei den kleineren Dienstleistungen wie Senioren- oder Jugendtreffs oder der Schuldnerberatung aus», sagte Gulbis am Freitag am Rande der Jubiläumsveranstaltung zum 20-jährigen Bestehen der AWO in Rostock. Es reiche nicht, an solchen Stellen nur ehrenamtliche Helfer einzusetzen. «Um fünf Ehrenamtler korrekt zu führen, braucht man einen hauptamtlichen Mitarbeiter.» Aber viele Gemeinden hätten kein Geld mehr, um den Eigenanteil zu tragen. Kommentare powered by Disqus. Unsere Nutzungsbedingungen.
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