Etliche Händler in Banken wurden früher nach Hause geschickt, vielleicht, dass sie nicht noch Schlimmes anstellen. 30-jährige US-Schuldscheine wurden 18 Prozent teurer. Was für ein verrücktes Jahr. Gold legte zehn Prozent zu.
Hüten Sie sich vor Weissagungen für das Jahr 2012. Experimente mit Affen zeigten, dass sie mit Dartpfeilen bessere Börsenprognosen erstellen als Fachleute. Und hier ein Ratschlag: Schmieden Sie keine Pläne. Je mehr Sie planen, desto mehr Spaß haben die Götter. Aber bedenken Sie auch: 2012 steht im chinesischem Kalender im Zeichen des Drachens. Er gilt als großer Glücksbringer, aber nur in Asien. Hierzulande ist der Drache ein Unwort, eine Umschreibung für die Admiralität zu Hause, Banker oder Regierende. Buchstäbliche Ähnlichkeiten sind übrigens reiner Zufall.
Das Jahr des Drachen wird in Asien mit begeisternden Ideen und Visionen begleitet. Hierzulande hat man eine Sternschnuppe geliefert, die sich als öder Weltraumschrott entpuppte. Zumindest das Lieferdatum passte: Heiligabend. Manche Börsianer sahen darin das Zeichen für die Jahresendrallye, die dann auch einsetzte, nur leider in die falsche Richtung. Asien feiert das Jahr des Drachen. In der westlichen Hemisphäre steht 2012 schon wieder im Zeichen der Giraffen. Pardon, der Gier-Affen. Elegant, hochnäsig und oft viel zu schnell.
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