Reinfeld – Dank des schnellen Einsatzes von Mitgliedern der freiwilligen Feuerwehren aus Reinfeld, Bad Oldesloe und Stubbendorf konnte gestern Abend ein Einfamilienhaus vor der völligen Zerstörung gerettet werden. Die Ursache für den Großbrand in Reinfeld war noch nicht bekannt, Menschen wurden nicht verletzt.
Einsatzleiter Torben Struck hatte auch die Löschmannschaft aus der Kreisstadt verständigt, damit mit Hilfe des großen Drehleiterfahrzeuges die Flammen wirkungsvoll bekämpft werden konnten. Denn eines galt nach Ansicht der Helfer bereits als sicher: Der Brandherd lag im Dachgeschoss des Gebäudes am Kalkgraben 15a. Immer wieder loderten kleinere Flammen auf, die gelöscht werden mussten. Es kam auch zu einer gewaltigen Rauchentwicklung. Feuerwehrleute standen außerdem mit ihren Atemschutzgeräten bereit, um im Inneren nach weiteren Brandnestern zu suchen.
Nach Angaben des Einsatzleiters hielten sich zum Zeitpunkt des Unglücks drei Erwachsene – zwei Bewohner sowie ein Handwerker – in dem Haus auf. Sie hätten nach Ausbruch des Feuers unverletzt ins Freie fliehen können. Torben Struck konnte noch keine Angaben zur möglichen Schadenshöhe machen: „Ob und wann das Gebäude wieder bewohnt werden kann, lässt sich auch noch nicht sagen.“
Die rund 50 Mitglieder der freiwilligen Feuerwehren konnten Löschwasser einsetzen, das aus mehreren Hydranten geliefert wurde. Nur in einem Fall gab es Probleme, weil das Wasser offensichtlich gefroren war. Dieser Hydrant wurde dank des Einsatzes eines Gas betriebenen Brenners wieder aufgetaut. Weil das Wasser auch auf die Straße lief und bei dem herrschenden Frostwetter gefährliche Rutschbahnen entstehen konnten, wurden von den Helfern teilweise Salz und Sand gestreut. mt
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