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Gesundheit
Völlige Erschöpfung hat einen Namen: Burnout (zu deutsch: ausbrennen, sich völlig verausgaben). Erst seit einigen Jahren wird diese Krankheit, unter der immer mehr Berufstätige leiden, von Ärzten diagnostiziert. Das ist die Voraussetzung dafür, dass Patienten mit Burnout effektiv geholfen werden kann. Menschen, die in einer stark verdichteten und durch Vorschriften geprägten Arbeitswelt leben, die zuhause Kinder oder pflegebedürftige Menschen zu versorgen haben, die von existentiellen Ängsten geplagt werden, geraten nur allzu leicht in die Burnout-Falle. Oft genug sind es die Hilfsbereiten, die es möglichst allen recht machen möchten und dabei selbst krank werden.
Entlasten Sie sich rechtzeitig und schaffen Sie sich Ihre Nischen, bevor die ersten Burnout-Symptome wie Erschöpfung, Planlosigkeit, Antriebsschwäche, Schlaflosigkeit, Rücken- oder Kopfschmerzen auftauchen. Manche Fachleute raten sogar zum „Ungehorsam“: „Sehen Sie zu, wie Sie trotz der Bürokratie vernünftig arbeiten können!“ heißt es dann etwa.
Doch nicht allein die Umwelt ist schuld am Burnout. In vielen Fällen trägt ein falscher Ehrgeiz dazu bei. Das Zauberwort lautet einfach „Nein!“: wenn etwa der Kollege früher gehen und Arbeit abladen will, wenn wieder jemand zum Umzug oder Tapezieren gebraucht wird, der 15. Kuchen fürs Kinderfest oder frisch gewaschenes Sportzeug benötigt wird. Sagen Sie „Ja!“ zu ihrer Gesundheit und allem, was Ihnen gut tut.
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