Mit einem Sieg im ersten Finale bei den TTF Ochsenhausen will Tischtennis-Rekordmeister Borussia Düsseldorf den Grundstein für die 22. deutsche Meisterschaft legen.
Die beiden Duelle am 31. Mai in Biberach und eine Woche später in Düsseldorf sind eine Neuauflage der ersten deutschen Endspiele in der Champions League, in denen sich die Rheinländer nach einer 2:3-Heimniederlage vor zwei Wochen bei den Oberschwaben mit 3:0 durchgesetzt hatten. «Bei uns läuft alles nach Plan. Auch Timo Boll ist seit Mitte vergangener Woche ohne schmerzstillende Mittel im täglichen Training», sagte Düsseldorfs Trainer Dirk Wagner.
«Wir haben uns zum Ziel gesetzt, im kommenden Spiel noch besser sein zu wollen als zuletzt», ergänzte Wagner. In den Champions League-Finals hatte der angeschlagene Weltranglistenvierte Boll unter Schmerzmitteln zwei von drei Einzeln gegen Ochsenhausen gewonnen. Im sportlich bedeutungslosen zweiten Halbfinale gegen Fulda hatte Düsseldorf den 28-Jährigen nach dem schon entscheidenden 3:0 bei den Hessen geschont.
Ochsenhausen, das auf dem Weg ins Endspiel Vorjahresfinalist Frickenhausen/Würzburg ausgeschaltet hatte, sieht sich klar in der Außenseiterrolle. «Ich würde unsere Titelchance zwischen 20:80 und 30:70 einschätzen», sagte Präsident Rainer Ihle. «Aber wenn man im Finale steht, wird man immer alles versuchen, um auch den Titel zu holen. Wir müssen gewinnen, um in Düsseldorf eine Chance zu haben.»
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