«OL» erhöhte damit sein Punktekonto auf zehn. Am Sonntagabend stand allerdings noch das Topduell zwischen Olympique Marseille (7 Punkte) und Meister Girondins Bordeaux (9) an. Aber auch Paris St. Germain (7) konnte sich vor dem Heimspiel gegen OSC Lille (1) Hoffnung auf die Tabellenführung machen.
«Ich schaue mir diese Spiele locker als Fußballfan an. Denn unser Ziel ist es, nicht am Sonntag, sondern am Ende der Meisterschaft ganz oben zu sein», sagte Lyon-Coach Claude Puel. Nach dem dritten Meisterschaftssieg in Serie prasselte am Sonntag Lob von allen Seiten auf Puels Equipe ein. «Lyon hat viel Appetit!», schrieb die Zeitung «Le Figaro». Das Blatt «Sud-Ouest» staunte über den «Höllenrhythmus» des siebenfachen Meisters der Jahre 2002 bis 2008.
Dabei hatte Lyon im heimischen Stade Gerland vor 35 000 Zuschauern zunächst doch einige Mühe. Bafetimbi Gomis schoss das Führungstor erst in der 37. Minute und Tormann Hugo Lloris vereitelte einige Chancen der Gäste. Der Argentinier Lisandro López (51.) und der Brasilianer Michel Bastos (67.) machten nach der Pause alles klar. Nancy war durch Youssouf Hadji (57.) zum zwischenzeitlichen Anschluss gekommen.
Neben Lyon war in der «Grande Nation» am Wochenende auch HSC Montpellier in aller Munde. Der Aufsteiger gewann am Samstag beim OGC Nizza souverän mit 3:0 und belegte vorerst Platz drei. «Acht Punkte, das war nicht zu erwarten. Aber wir klauen die Punkte ja nicht, wir erspielen sie uns», sagte Coach Rene Girard. Großes Aufatmen unterdessen beim Traditionsverein AS Saint-Etienne. Im Kellerduell gegen Grenoble gewann der Rekordmeister dank eines knappen 1:0- Heimtriumphs die ersten Punkte in der laufenden Saison.
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