Clinton schloss Strafmaßnahmen gegen Teheran aber nicht grundsätzlich aus, da das Atomprogramm des Irans «ein ernstes Problem» sei. Zwar habe Teheran das Recht auf eine zivile Nutzung der Atomenergie. Die internationale Gemeinschaft müsse jedoch restlos von der friedlichen Absicht dieses Atomprogramms überzeugt werden.
Laut Lawrow sieht auch Russland das iranische Atomprogramm sehr kritisch. Extremer Druck auf Teheran sei derzeit aber «kontraproduktiv», sagte der Außenminister. Die Vetomacht Russland hatte zuletzt Sanktionen des UN-Sicherheitsrats gegen Teheran nicht mehr ausgeschlossen. Russland baut in Buschehr das erste Atomkraftwerk im Iran. Allerdings will auch Moskau eine militärische Nutzung von atomarem Spaltmaterial durch Teheran verhindern.
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