Wegen Verstoßes gegen das neue Anti-Doping-Gesetz ist in Österreich erstmals Anklage gegen einen Sportler erhoben worden.
Der ehemalige Radprofi Christof K. müsse sich vor Gericht verantworten, weil er ab Mitte 2008 verbotene Präparate - darunter EPO - an mehrere Sportkollegen weitergegeben haben soll. Dies berichtete die Nachrichtenagentur APA unter Berufung auf den Sprecher der Wiener Anklagebehörde, Gerhard Jarosch.
Die Alpenrepublik hatte Ende 2008 den Kampf gegen Doping verschärft und ein entsprechendes Gesetz verabschiedet. Dieses sieht unter anderem vor, dass Dopingkontrollen der neu eingerichteten Nationalen Anti-Doping-Agentur übertragen werden. Ihr wurde die Aufgabe übertragen, die Dopingkontrollen im österreichischen Leistungssport neu zu organisieren und Kontrollen durchzuführen.
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