Drittligist Kickers Offenbach hat vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) unter Auflagen und Bedingungen die Lizenz für die kommenden Spielzeit erhalten.
Wie der Club mitteilte, sei außerdem die Ausgliederung des Teilbetriebs der Profiabteilung des Vereins «Offenbacher Fußball-Club Kickers 1901 e.V.» in die «Offenbacher Fußball-Club Kickers 1901 GmbH» vollzogen und im Handelsregister eingetragen worden. Damit einhergehend wurde auch die Kapitalerhöhung auf 2,5 Millionen Euro vorgenommen.
Nach Clubangaben beziehen sich die Auflagen im Bereich der neuen GmbH auf den Nachweis über die Eintragung im Handelsregister, einer ausreichenden Veranstalter-Haftpflichtversicherung sowie der Meldung operativ tätiger Personen gemäß den DFB-Statuten. Für den Bereich des Stadions seien noch «Bescheinigungen/Bestätigungen» zu erbringen.
«Diese Auflagen stellen uns jedoch vor keine größeren Probleme», meinte OFC-Finanzmanager Jörg Hambückers. Neben den allgemeinen Auflagen im Bereich der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und der Informationspflicht gegenüber dem DFB über Veränderungen von wirtschaftlicher Bedeutung, sind außerdem noch Nachweise über angesetzte Planzahlen wie neue Werbeverträge zu erbringen.
«Wir sind nicht mit allen Beurteilungen der DFB-Zentralverwaltung einverstanden und werden deshalb, analog zum letzten Jahr, das Rechtsmittel der Beschwerde einlegen. Die Beschwerde wird noch in dieser Woche auf dem Weg gebracht. Das Ziel ist dabei, die Autonomie des Lizenznehmers sicher zu stellen», betonte der kaufmännische Geschäftsführer der GmbH, Thomas Kalt. «Unabhängig vom Ausgang des Beschwerdeverfahrens werden wir aber alle notwendigen Auflagen und Bedingungen fristgerecht erfüllen.»
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