Matchball für Stelian Moculescu: Vor heimischer Kulisse können die Volleyballer des VfB Friedrichshafen schon am 1. Mai ihre perfekte Bundesliga-Saison krönen und die elfte Meisterschaft unter Dach und Fach bringen.
«Die Chancen stehen nicht schlecht. Wir können relativ zuversichtlich sein», sagte Erfolgscoach Moculescu über den am Ende ungefährdeten 3:1-Erfolg seiner Schützlinge in der zweiten Playoff-Finalpartie bei Pokalsieger Generali Haching.
Möglicherweise gleich doppelt steht damit für Moculescu in den kommenden Tagen Feiern auf dem Programm: Erst können seine Volleyballer den sechsten Meistertitel in Serie einfahren, am 6. Mai wird der Volleyball-Lehrmeister 60 Jahre alt.
Wie groß die Überlegenheit des Titelverteidigers auf der nationalen Bühne ist, zeigte sich gegen Haching einmal mehr. Vier Tage nach dem 3:0 im Auftaktspiel benötigte der in der Bundesliga in dieser Saison noch ungeschlagene VfB nur eine durchschnittliche Leistung, um Herausforderer in die Schranken zu verweisen. Selbst von Aufschlagfehlern en masse und dem verlorenen ersten Durchgang ließen sich die Gäste nicht aus der Ruhe bringen und machten den glanzlosen, aber wohl vorentscheidenden Auswärtserfolg perfekt.
«Es war möglich zu gewinnen, da der VfB nicht optimal gespielt hat», haderte Hachings Außenangreifer Denis Kaliberda mit den vergebenen Chancen. Bereits ein Hauch von Resignation war beim Pokalsieger zu verspüren, doch am 1. Mai ist noch einmal Aufbäumen angesagt. «Im Sport ist vieles möglich und wenn wir unsere beste Leistung abrufen können, ist auch in Friedrichshafen was drin.»
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