Die besten zwölf von insgesamt über achtzig Bands präsentierten sich beim Norddeutschland-Finale des Emergenza-Bandwettbewerbes, dem weltweit größten Vergleich vertragsloser Musiker. Und was lange wehrt wird endlich gut. Im vierten Anlauf erspielte sich die Lübecker Ska-Punk-Truppe Die Fischer das Ticket zum Deutschland-Entscheid beim Sonnenrot Festival in Geretsried bei München am 1. und 2. August dieses Jahres.
Dabei schlüpften nach der Auszählung der Zuschauerstimmen und der Nominierung der ersten acht zunächst die Emergenza-Debütanten der Lüneburger Rockband Bad Excuse in die Favoritenrolle. Auch die Hip-Hop-Crew Fonotone aus Hamburg rechnete sich dank einer großartigen Show Chancen auf den Sieg aus. Doch im Ranking der Jury um Hurricane-PR-Manager Bernie Schick fielen beide hinter Die Fischer auf die Plätze zwei und drei zurück.
«Wir haben schon viel mehr erreicht, als wir erwarten konnten, die Fischer sind eine super Band und der verdiente Gewinner», zeigt sich Bad Excuse-Frontmann Felix Bergen als guter Verlierer. «Nächstes Jahr gewinnt ihr das Ding», entgegnet Sebastian Dürr, der Sänger der Fischer, für den das Projekt Emergenza jetzt in die nächste Runde geht.
Der als bester Gitarrist des Abends gekürte Arvid Prigge von In Rock We Trust sorgte mit seinem Solo auf dem Jury-Pult für den Moment des Abends und wurde vom Publikum ausgiebig gefeiert. «Das war Live-Musik auf allerhöchstem Niveau. Ich bin mit dem gesamten Ablauf seit der Vorrunde mehr als zufrieden», bilanzierte Organisator Peter Bauer nach der Ergebnis-Bekanntgabe in den frühen Morgenstunden.
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