Im Rahmen einer Freisprechungsfeier im Rellinger Hof erhielten 43 junge Leute ihre Gesellsenbriefe für den Start in eine verantwortungsvolle Tätigkeit. Von Siegfried Schilling Rellingen. „Ich freue mich, daß Sie in unsere Fußstapfen treten möchten. Unser Beruf hat immer Zukunft, denn aufs Auto möchte niemand verzichten.“ So der Obermeister der Kraftfahrzeug-Innung des Kreises Pinneberg, Axel Grüning. Er konnte auf der Freisprechungsfeier im Rellinger Hof neben den Junggesellen auch Eltern sowie Vertreter der Beruflichen Schulen und der Ausbildungsbetriebe begrüßen. In seiner Ansprache setzte sich der Obermeister mit der fortschreitenden Technik (High Tech) auseinander, die auch vor dem Auto nicht haltmache, wie er formulierte. Außerdem gab er den jungen Menschen Tips und Ratschläge mit auf den Weg, wie sie in ihrem Beruf bestehen können. Das Auto ist laut Grüning im Laufe der Jahrzehnte ein diffiziles Objekt geworden. Man müsse in diesem Beruf eine Menge in sich aufnehmen, um immer auf dem neuesten Stand zu sein. Der Obermeister appellierte an die jungen Menschen, außerordentlich gewissenhaft zu arbeiten. „Bei den sicherheitsrelevanten Teilen wie Bremse, Räder, Lenkung kann eine Menge passieren.“ Des weiteren forderte er ihr entschiedenes Engagement für den Betrieb ein, für den sie arbeiten. Es gelte, den Kunden zufrieden zu stellen. Er sei nicht nur König, sondern auch ihr Arbeitgeber. Wie auf der Versammlung zu erfahren war, haben im Sommer vergangenen Jahres 61 Lehrlinge die Zwischenprüfung abgelegt. Fünf Auszubildende absolvierten im Juni 2004 erfolgreich eine vorzeitige Prüfung. Drei der 46 jungen Leute, die im Winter 2004/2005 in die Prüfung gingen, schafften es nicht. Sie können sie aber im Juni wiederholen. Der Notendurchschnitt war gegenüber den Vorjahren abgesunken