ln-online/lokales vom 06.03.2009 13:44
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Amerikaner bleiben weg: Deilmann legt Kreuzfahrtschiffe still
Die Reederei hat ihre Kreuzfahrten mit der „Dresden“ auf der Elbe mangels Buchungen aus den USA abgesagt. Foto: Deilmann
Die Reederei hat ihre Kreuzfahrten mit der „Dresden“ auf der Elbe mangels Buchungen aus den USA abgesagt. Foto: Deilmann
Neustadt – Die weltweite Wirtschaftskrise hat die Neustädter Reederei Deilmann erreicht. Weil Tausende Amerikaner ihre Flusskreuzfahrten auf Elbe und Rhein storniert haben, muss die Reederei zwei ihrer sieben Fluss-Kreuzfahrtschiffe stilllegen.

20 Prozent der jährlich etwa 26 000 Flusskreuzfahrtgäste kommen aus den USA. „Die Amerikaner reagieren sehr empfindlich auf Krisen“, sagte gestern Deilmann-Sprecher Hans-Ulrich Kossel. Bei den Buchungen aus Deutschland gebe es hingegen keine wesentlichen Rückgänge.

Eigentlich wäre für die beiden Vier-Sterne-Kreuzfahrtschiffe „Dresden“ (108 Betten) auf der Elbe und die „Königstein“ (66 Betten) auf dem Rhein Ende März Saisonbeginn gewesen. Nun bleiben die beiden Deilmann-Schiffe voraussichtlich in ihren Winterquartieren. US-Reiseveranstalter hatten die Schiffe teilweise komplett gebucht. Den 1100 verbleibenden Gäste werden Reisen auf den sieben anderen Flusskreuzfahrtschiffen der Deilmann Reederei angeboten.

Neben der „Dresden“ bietet Deilmann mit der „Frederic Chopin“ und der „Katharina von Bora“ Elbe-Kreuzfahrten an. Für Deilmann fährt die „Deutschland“ als Kreuzfahrer auf allen Weltmeeren. Dort beträgt der Anteil amerikanischer Gäste lediglich fünf Prozent, sagte Deilmann-Pressesprecher Kossel. hm
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