ln-online/lokales vom 27.01.2008 00:00
Rauchverbot: Wirte setzen nur noch die Hälfte um
Lübeck - Vier Wochen nach Start des Rauchverbots in der Gastronomie beklagt der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) in Schleswig-Holstein einen dramatischen Umsatzeinbruch. "Im Vergleich zum Vorjahr haben wir ein Minus von 40 Prozent", sagt Peter Bartsch, Dehoga-Präsident im Norden. Besonders prekär sei die Situation in den klassischen Stammtisch-Kneipen.: "Dort sind zahlreiche Gäste schmollend zu Hause geblieben." Auch in Lübeck ist die Lage für die typische Eckkneipe dramatisch. "Die Umsätze gingen hier zum Teil um 50 Prozent zurück", sagt der Dehoga-Kreisvorsitzende Wilfried Rahlff-Petersson. Auch die klassische Gastronomie bekomme die Konsequenzen zu spüren, denn es sei deutlich weniger getrunken worden. Bartsch: "Früher saßen die Leute nach dem Essen noch in gemütlicher Runde bei ein, zwei Bier und rauchten ihre Zigaretten. Jetzt fahren sie nach Hause."
In den letzten 7 Tagen schon 3 mal gelesen - zuletzt am 29.07.2010 um 21:35.
Hans Becher schrieb am 29.01.2008 20:40:
Warum überlässt man es nicht den Wirten selbst ein Raucher- oder ein Nichtraucherlokal zu machen? Nichtraucher müssen doch nicht in jedes Lokal gehen können. Sie können doch auf eigenes unternehmerisches Risiko Nichtraucherlokale eröffnen. Der Beruf des Wirts steht jedem frei, die vorhandene Gastronomie braucht den Nichtraucher definitiv nicht.Ein Raucher ersetzt 5 Nichtraucher vom Konsum.
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