20 Prozent der jährlich etwa 26 000 Flusskreuzfahrtgäste kommen aus den USA. „Die Amerikaner reagieren sehr empfindlich auf Krisen“, sagte gestern Deilmann-Sprecher Hans-Ulrich Kossel. Bei den Buchungen aus Deutschland gebe es hingegen keine wesentlichen Rückgänge.
Eigentlich wäre für die beiden Vier-Sterne-Kreuzfahrtschiffe „Dresden“ (108 Betten) auf der Elbe und die „Königstein“ (66 Betten) auf dem Rhein Ende März Saisonbeginn gewesen. Nun bleiben die beiden Deilmann-Schiffe voraussichtlich in ihren Winterquartieren. US-Reiseveranstalter hatten die Schiffe teilweise komplett gebucht. Den 1100 verbleibenden Gäste werden Reisen auf den sieben anderen Flusskreuzfahrtschiffen der Deilmann Reederei angeboten.
Neben der „Dresden“ bietet Deilmann mit der „Frederic Chopin“ und der „Katharina von Bora“ Elbe-Kreuzfahrten an. Für Deilmann fährt die „Deutschland“ als Kreuzfahrer auf allen Weltmeeren. Dort beträgt der Anteil amerikanischer Gäste lediglich fünf Prozent, sagte Deilmann-Pressesprecher Kossel. hm
Rumpelstil schrieb am 06.03.2009 09:57:
Finanzkrise??? Das ich nicht lache Bis vor wenigen Monaten hatten wir noch einen Kreuzfahrtboom und Deilmann hat trotzdem insgesamt 6 Schiffe verkauft/verkaufen müssen. Mit Rad-, Reit- und Gartenkreuzfahrten kann man wohl kein Geld verdienen.
Horst Köhler schrieb am 23.03.2009 16:36:
Die planen schon seit sechs Jahren den ersten Neubau nach Ableben des Firmengründers und halten sich dabei scheinbar nur mit Schiffsverkäufen über Wasser. Warum berichtet niemand über Stellenabbau und Umsatzrückgang?
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