vom 29.04.2009 00:00
Und eben diese kann die Teilnehmer nicht nur in verwachsene Wälder und weite Felder, sondern auch mal in luftige Höhen führen. Damit auch Verstecke in Baumkronen ab sofort kein Hindernis mehr darstellen, ließen sich die Naturfreunde von Dirk Lingens zeigen, wie man richtig klettert. Schnell, möglichst hoch und vor allem: gut gesichert.
Denn Lingens ist eine echter Profi. Seit zehn Jahren gibt er die Kletterkurse – und das Interesse, hat er bemerkt, wird immer größer. Doch bevor es in die rund 18 Meter hohe Linde im Stockelsdorfer Herrengarten ging, stand noch ein wenig Theorie an. Statikseile, Abseilgeräte, Karabinerhaken und Handsteigklemmen: Lingens erklärte den Teilnehmern genauestens die Ausrüstung. Schließlich ist im Baum jeder auf sich selbst gestellt.
Und da kann es einem schon mal mulmig werden. Doch von Aufregung war bei den Teilnehmern zunächst keine Spur: „Wir sind abenteuerlustig, das macht sicher großen Spaß“, befand Florian Wilkens. Und auch Nachwuchskletterin Sarah konnte es kaum erwarten: „Ich freu’ mich total drauf. Zu Hause klettere ich auch immer in Bäume“, erzählte sie. Die Zwölfjährige absolvierte ihren „Girls’ Day“, bei Lingens. Denn so ein Kletterkursus, der ist noch viel spannender als ein Tag in einem Betrieb, findet sie. Auch wenn sie sich dafür ein paar Tage länger als ihre Mitschüler gedulden musste.
Und die Linde im Herrengarten ist eben auch viel größer als die Bäume im Garten von Sarahs Zuhause. Doch was bei Seminarleiter Lingens so leicht ausgesehen hatte, wurde plötzlich zur echten Herausforderung. Schnell stand fest: „Es kommt nicht nur auf Kraft, sondern auch auf Technik an“, fasste Gunnar Scharnowski nach dem ersten Versuch zusammen. Sein erstes Fazit: „Das ist richtig anstrengend“. Doch es machte auch jede Menge Spaß. Und während sich so manch’ starker Kerl noch am Boden mit der richtigen Technik abmühte, rief die zwölfjährige Sarah aus luftiger Höhe: „Huhu, ich bin schon lange oben“. Von unten erntete sie dafür nur neidische Blicke ihrer Mitstreiter und ein nicht ganz ernst gemeintes „Angeberin“.
Doch am Ende schafften es auch die Geocacher bis in die Baumkrone. Na dann kann die nächste Schatzsuche ja kommen – weil Caches in luftiger Höhe nun kein Problem mehr sind.
migo schrieb am 29.04.2009 09:01:
Moin.
Jetzt stört man die Tiere schon auf den Bäumen. Vielleicht verhängt v. Bötticher ja zusätzlich zum Waldwegegebot noch ein Baumklettergebot.
realflo schrieb am 29.04.2009 12:42:
Wer keine Ahnung hat, darfg auch gern mal nichts sagen...
migo schrieb am 30.04.2009 12:30:
Moin.
Ich hatte schon Besuch von dieser Art Mensch, die auf meinem Acker ein Teilchen versteckt hatten. Wäre alles nicht so schlimm, wenn man vorher fragen würde und sich nicht einen, tagsüber freien Gänsestall ausgesucht hätte, wo dann später eine Gans auf Bruteiern saß.
migo schrieb am 30.04.2009 12:37:
Eines Abens kam dann Besuch dieser Art Mensch und die Brutgans ging geschockt von ihren Eiern. Bruteier im Wert von 90 Euro im Ar.... Der Mensch konnte sich gerade mal nach Drohung mit einer Anzeige zu einer Entschuldigung aufraffen. Ich bezweifel, daß diese Art Mensch Brutnester in Bäumen als verlassen erkennen kann.
atze schrieb am 13.04.2010 18:48:
Tolle Aussagen.Da das besagte Gelände natürlich Vernünftig gekennzeichnet war,hätte das sicherlich keinem Menschen einer "anderen Art" passieren können.Und natürlich sind auch alle Geocacher gleich und natürlich sind sie nur darauf aus Privateigentum zu zerstören und Natur und Tiere zu schädigen.Natürlich haben sie Recht und brauchen nicht zu überlegen wie sie so etwas schreiben.Klasse Leistung.
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