Eisbrecher knacken den Elbe-Lübeck-Kanal
Der Eisbrecher „Elch“ ist der Oldie der Flotte: 1935 wurde das Spezialschiff gebaut. Gestern brach der „Elch“ gemeinsam mit dem „Steinbock“ das erste Stück des Elbe-Lübeck-Kanals auf. Foto: TIMO JANN
Gestern pflügten die Eisbrecher „Steinbock“ (Baujahr 1954, 320 PS) und „Elch“ (Baujahr 1935, 419 PS) durch das Eis. „Wir haben hier gut zu tun“, sagte Michael Kropat, Schiffsführer an Bord auf dem 21,33 Meter langen „Steinbock“. Bis zu 35 Zentimeter dick ist das Eis im Kanal. „Wir haben jetzt erstmal den Bereich bis Witzeeze und eine Wendestelle am Lanzer See aufgebrochen“, sagte Kropat. Morgen soll es hinter Witzeeze Richtung Mölln weitergehen.
„Erst bei Tauwetter werden wir das Eis wieder los“, erklärt Andreas Schultz, der Koordinator der Eisbrecherflotte des Lauenburger Wasser- und Schifffahrtsamtes. „Anders als an der Elbe, wo das Eis mit der Strömung flussabwärts treibt, kann das Eis in den Kanälen nicht weg. Da kann es nur tauen“, erklärt er. tja
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