ln-online/lokales vom 27.11.2009 00:00
VfB Lübeck: Aufbruchstimmung auf der Lohmühle
Piest sprach von einer hohen Etat-Disziplin in den vergangenen Monaten, auch von schmerzlichen Entlassungen von vier Angestellten. „Aber es ging um die Existenz des Vereins“, betonte Piest. Sparen sei weiter angesagt. „Wir werden uns nicht mit Holstein Kiel vergleichen. Wir werden uns weiter zu einem Ausbildungsverein entwickeln.“
Am 30. November soll die neue Satzung festgezurrt werden. Es erfolge eine Absegnung durch den Deutschen Fußball-Bund, vom Finanzamt und Registergericht. Im ersten Quartal des neuen Jahres könne dann bei einer Außerordentlichen Mitgliederversammlung eine Abstimmung erfolgen.
Piest erfreute die Mitglieder auch bei den Zahlen. Die Gewinn- und Verlustrechnung 2008/09 ergab einen Überschuss von 225 000 Euro (Erträge: 1,962 Millionen Euro, Ausgaben: 1,737 Millionen Euro).
Beim DFB-Pokal hat der VfB 388 000 Euro eingenommen. Für die 81 Gläubiger blieben aber nur 107 000 Euro übrig, weil einige Investitionen getätigt wurden. „Ohne den Pokal hätten wir das nie geschafft“, sagte Piest.
Trainer Peter Schubert erklärte, dass „die Mannschaft noch nicht so weit ist, um oben angreifen zu können“. Mit Routinier Rouven Schröder in der Rückrunde werde die Truppe aber gefestigt. Für das Punktspiel am kommenden Sonntag gegen Meuselwitz (13.30 Uhr) ist der Einsatz von Gebers (knickte gestern um) und Sachs (Zahn-OP) fraglich. PWD
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