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dpa/online
vom 02.02.2012 10:58
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Nie mehr 2. Liga: Quintett kämpft um Aufstieg

Nur noch 1350 Minuten bis zum Aufstieg: Angeführt von Klassen-Primus Fortuna Düsseldorf rangeln sich von diesem Wochenende an gleich fünf Zweitliga-Teams um den ersehnten Sprung ins Fußball-Oberhaus.

„Auf uns warten 15 schwere Aufgaben. Jetzt kommt es darauf an, dass wir wieder direkt voll da sind“, betonte Düsseldorfs Coach Norbert Meier vor dem Start beim FC Ingolstadt. Auf Ausrutscher des Spitzenreiters im Aufstiegsrennen hoffen die SpVgg Greuther Fürth, die Bundesliga-Absteiger Eintracht Frankfurt und der FC St. Pauli sowie das Überraschungsteam des SC Paderborn.

„In Ingolstadt bekommen wir sicher nichts geschenkt“, mahnte Meier, der mit seiner Vertragsverlängerung bis 2014 bei den Rheinländern ein wichtiges Zeichen setzte. Seinen Schwung aus dem Vorjahr will Fürth zum Auftakt am Freitag bei der SG Dynamo Dresden mitnehmen. „Man spürt, dass sich alle unserem großen Ziel verschrieben haben“, sagte Trainer Mike Büskens.

Für das Ziel Bundesliga haben die „Unaufsteigbaren“ in der Winterpause noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen: Mit Ex-Nationalspieler Gerald Asamoah gelang die spektakulärste Neuverpflichtung im Unterhaus. „Mit Gerald haben wir einen Spieler, der schon eine WM gespielt hat. Er ist absolut druckresistent, wenn es darum geht, unsere Position zu verteidigen“, erklärte Büskens.

Leichten Rückstand auf die beiden Aufstiegsplätze haben die Bundesliga-Absteiger aus Frankfurt und Hamburg. Bei den Hessen verabschiedete sich in der Winterpause Theofanis Gekas, dem Trainer Armin Veh wiederholt mangelnde Einsatzbereitschaft vorgeworfen hatte. „Wenn ich einen Spieler immer wieder zum Jagen tragen muss, macht das wenig Sinn.“ Frankfurt erwartet am 20. Spieltag den Namensvetter aus Braunschweig, der Tabellenvierte St. Pauli muss nach Aachen.

Oben darf gehofft werden, im Tabellenkeller ist dagegen Zittern angesagt. Trainer Jörn Andersen ist mit Schlusslicht Karlsruher SC im Heimspiel gegen Erzgebirge Aue fast schon zum Siegen verdammt. Auf einen gelungenen Einstand setzt beim FSV Frankfurt der neue Trainer Benno Möhlmann: „Die Mannschaft ist in der Lage, besser zu spielen, als sie es in den vergangenen Wochen, Monaten, vielleicht sogar im ganzen Jahr getan hat.“

Zurück im Unterhaus ist auch Rudi Bommer, der mit Energie Cottbus am Montag sein Gastspiel beim Krisen-Club 1860 München absolvieren muss. Die „Löwen“, die sich in der Winterpause eine vereinsinterne Schlammschlacht lieferten, hoffen nun wieder auf positive Schlagzeilen.



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