Und obwohl aus der Hansestadt kein Team dabei ist, hofft mit Madeline Gieseler ausgerechnet eine Lübeckerin, dass es wieder so gut läuft wie im Vorjahr.
Damals setzte sich ihr FFC Oldesloe im Finale gegen Holstein Kiel mit 1:0 durch, Gieseler schoss das Tor. „Natürlich wäre es klasse, wenn wir wieder gewinnen und ich vielleicht sogar treffe“, sagt die 18-jährige Stürmerin. Klar ist aber auch: Angesichts des drohenden Zweitliga-Abstiegs ist die Hallen-LM ein Nebenschauplatz für den FFC, der zudem auf einige Stammspielerinnen verzichtet. „Aber wir schaffen das trotzdem, zumal alle kommen, um uns anzufeuern“, ist Gieseler zuversichtlich.
Sabine Mammitzsch, die Vorsitzende im Ausschuss für Frauen- und Mädchenfußball im SHFV, setzt auf eine angemessene Kulisse. „Ich hoffe auf 200 bis 300 Zuschauer. Wenn dann noch die Mädchen-Teams nach ihrem Turnier in der Halle bleiben, sind die Tribünen gut besetzt.“ Die B-Juniorinnen spielen ab 9.15 Uhr. „Ich gehe davon aus, dass Holstein Kiel das Rennen macht. Sie haben mit ihren vielen Talenten derzeit einen Lauf“, weiß sie, ohne die übrigen fünf SH-Liga-Teams vom FFC Oldesloe, Risum-Lindholm, TuRa Meldorf, TSV Schönberg und Goldebek-Arlewatt zu unterschätzen.
Viel offener sei der Ausgang bei den Frauen (ab 13.15 Uhr), wo neben Zweitligist Oldesloe und Holstein Kiel aus der Regionalliga mit dem TSV Ratekau, SSC Hagen Ahrensburg, TuRa Meldorf, FC Riepsdorf, Olympia Neumünster und RS Kiel die sechs besten SH-Liga-Teams mitspielen. „Wenn Holstein nicht mal die Kieler Meisterschaft gewinnt, zeigt das doch, was in der Halle möglich ist“, verweist Mammitzsch auf den Erfolg von Verbandsligist Kieler MTV. „Aber FFC oder Holstein – einer von beiden wird zumindest im Finale stehen“, vermutet sie. Und vielleicht trifft wieder Madeline Gieseler . . .ing
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