Die Amerikaner bezichtigen Alinghi der Verwendung illegaler Segel. Im aktuellen Streit geht es um die Interpretation einer Regel, die den Bau der Cup-Jachten ausschließlich im Herkunftsland des jeweiligen Teams vorsieht.
Umstritten ist jedoch, ob die Regel auch die Ausrüstung der Jacht betrifft. Alinghi zitierte vor dem New Yorker Gericht den renommierten amerikanischen Historiker John Rousmaniere. Der erklärte, dass es nie eine Beschränkung für ausländische Segel oder Segeltechnologien gegeben habe. In der Vergangenheit hätten Amerikaner auf ihren Jachten gar britische Segel gehisst.
Die Eidgenossen versichern, dass ihre Segel in der Schweiz hergestellt wurden und legten dazu dem Gericht mehrere eidesstattliche Erklärungen von Experten vor. Gleichzeitig prangerte Alinghi den Trimaran von BMW Oracle Racing als regelwidrig an. Die Jacht BOR90 sei französischen Ursprungs und habe einen aus Deutschland stammenden Motor an Bord. Ob das Gericht vor dem ersten Duell am 8. Februar ein Urteil fällt, ist unklar.




