Lübeck - Bereits vor dem Spiel hatte es mindestens 56 "Ingewahrsamnahmen" durch die Polizei gegeben, darunter 53 Kieler Fans. Zuvor war es zu einer heftigen Prügelei zwischen Fans der beiden Mannschaften gekommen.
Auch im Spiel kam es zu unschönen Szenen. Es gab vier Gelbe Karten vor 6768 Zuschauern auf der Lohmühle. Die Tore erzielten Jürgensen, Gebers (Eigentor) und Lindner. Damit ist der VfB Lübeck nicht im DFB-Pokal und muss auf 100 000 Euro verzichten.
Nach dem Spiel stürmten Zuschauer aus dem Lübecker Fanblock den Rasen und versuchten, Spieler von Holstein Kiel anzugreifen. Polizeikräfte gingen dazwischen, und es wurden 16 Lübecker Fans im Bereich G1/Rasenfläche in Gewahrsam genommen. Auch hier werden Anzeigen wegen verschiedener Straftaten gefertigt. Die in Gewahrsam Genommenen wurden nach Spielende sukzessive entlassen.
Die zirka 270 Kieler Fans, welche den Entlastungszug der Deutschen Bahn AG nach Lübeck genutzt hatten, konnten ohne Probleme zum Stadion geführt werden. Auch der Rückweg verlief friedlich ohne Vorkommnisse.
Ein Polizeibeamter wurde durch einen Diensthundebiss leicht verletzt. Insgesamt wurden über 400 Polizeibeamtinnen und Beamte der Landespolizei Schleswig-Holstein eingesetzt.
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