„Und so muss es weitergehen.“ Doch damit meint Schwartaus Handball-Coach nicht nur die Serie, sondern auch das beim 29:26 gegen Bittenfeld zur Schau getragene Selbstbewusstsein („Das war besser als gegen Düsseldorf“) und die Abwehrarbeit. „Da haben wir wieder zugelegt, stehen im Verband besser, kommunizieren auch mehr. So stelle ich mir das vor.“
Auch die Torhüterleistung dürfte ihm gefallen haben. Ariel Panzers Bilanz: Von 47 Würfen versperrte der 38-Jährige 21 den Weg ins Tor, parierte so 44,68 Prozent. Prädikat: Klasse. „In den entscheidenden Phasen sind wir an Ariel Panzer gescheitert“, gab Bittenfelds Coach Günter Schweikardt zu. Hat sich der Deutsch-Argentinier jetzt als Nummer 1 im VfL-Tor endgültig durchgesetzt, Tobias Mahncke auf die Bank verdrängt? „Ariel hat sich deutlich gesteigert, mein Vertrauen in ihn mit guten Leistungen honoriert“, freut sich Greve. Doch festlegen will er sich nicht: „Ich habe eine 1a und eine 1b im Tor. Ich weiß um Tobis Qualitäten, im Moment hat Ariel die Nase ein Stück vorn.“
Für Panzer kommt sein Formhoch zur rechten Zeit. Denn sein Vertrag läuft zum Saisonende am 30. Juni aus, wie auch der von Außen „Frodo“ Dombrowski, Kreisläufer Kevin Jahn und Rückraumspieler Sasa Todosijevic. Panzer („Mir gefällt es hier sehr gut“) möchte gern bleiben. Doch Greve will in dem Punkt nichts überstürzen: „Ich möchte keinen Schnellschuss. Um mir ein Bild zu verschaffen und zu wissen, wie die Spieler ticken, brauche ich noch zwei, drei Wochen. Dann werden wir reden.“ Fest stehe aber, „dass wir auf der einen oder anderen Position nachjustieren müssen“. Sicher nicht zwischen den Pfosten. jek
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